Vorab zum Mordfall Nadine Ostrowski

Ich weiß, dass wiederum Leute aufmerksam geworden sind, die vor wenigen Tagen noch nichts vom Mordfall Nadine Ostrowski wussten.

Es wird zu einer sehr umfassenden Klärung kommen, und die Vorbereitungen laufen auf verschiedenen Ebenen.

Aber denen, die bisher nicht verfolgt haben, will ich an dieser Stelle das mitteilen, was ich einer Person, die mir per Email die Frage stellte, warum ich mir der Unschuld des verurteilten Philip Jaworowski völlig sicher sei, per Email antwortete:

Ja, ich habe Beweise:

1. Das Original-Strafurteil

http://mordfallnadine.wordpress.com/strafurteil-u-a-von-der-justiz/

2. Weit über 100 z.T. sehr inhaltsreiche Presseartikel, auch aus der Prozessbeobachtung.

http://mordfallnadine.wordpress.com/mediendarstellungen-dokumentation/

Sicher ist u.a.:

1. Philip war niemals wegen Gewalttätigkeit aufgefallen, auch auf seinem PC fanden sich keinerlei Hinweise
auf Gewaltneigungen.

2. Obwohl unstrittig nur mit einem Drosselkabel gedrosselt worden war, wurden Teile zweier verschiedener Drosselkabel gefunden – was erst auffiel, als Kabelstücke von einem LKA-Experten untersucht worden waren.

Glaubt man den Darstellungen zweier unabhängig voneinander berichtender Journalisten, die zudem erklärten, ihre Berichte vor Veröffentlichung stets dem Kammervorsitzenden zur Kontrolle vorgelegt zu haben, dann haben die Richter im Urteil die Feststellungen des LKA-Experten (vom Gericht beauftragter Sachverständiger Zeuge!) verdreht:

http://die-volkszeitung-de.blogspot.de/2012/11/thomas-minzenbach-tun-sie-ihre-pflicht.html

3. Folgt man dem Urteil, dann hätte Philip, einer handlungsfähigen (15-jährigen) Nadine gegenüberstehend, ihr mindestens dreimal mit einer schweren Maglite und wuchtig auf eine ziemlich kleine Stelle an der Oberstirn schlagen müssen, die im Übrigen zu den Schmerzpunkten des Körpers gehört. Nicht nur der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass das ein Ding der Unmöglichkeit sei, sondern auch befragte Rechtsmediziner, bis hin zum Prof. Dr. Peter Betz, Direktor des Insitutes für Rechtsmedizin der Uni Erlangen, sehen das so:

http://mordfallnadine.wordpress.com/warum-philip-j-nicht-der-morder-der-nadine-sein-kann/

Nadine muss zum Zeitpunkt der Zufügung der Schläge fixiert gewesen sein – anders sind die Kopfverletzungen nicht zu erklären, da sie medizinisch handlungsfähig gewesen sein muss. Doch wie hätte Philip, der maximal eine halbe Stunde hätte am Tatort sein können, die Nadine dazu bewegen sollen, sich von ihm fesseln zu lassen (dass es keine Fesselungsspuren gab, heißt nichts – mit haushaltsüblicher Frischhaltefolie ist spurenfreies Fesseln möglich).

4. Folgt man dem Urteil, dann hätte Nadine vor dem Spiegel im Gäste-WC gestanden und die Wunde an der Oberstirn gereinigt, während Philip von hinten an sie heran getreten sei und sie dann gedrosselt habe.

– Angenommen, Philip hätte ihr die unmöglichen Schlagwunden zugefügt, angenommen, Nadine hätte diese im Gäste-WC-gereinigt – dann doch wohl nicht, ohne die Tür hinter sich geschlossen und abgeschlossen zu haben?

– Angenommen, sie hätte auch noch darauf verzichtet, die Tür hinter sich zu schließen. Dann hätte sie den von hinten an sie herantretenden Philip im Spiegel wahrnehmen müssen – und sich sicherlich schlagartig umgedreht (instinktiv – Gefahr).

– Angenommen, sie hätte sich auch nicht umgedreht. Da sie ihre Wunde an der Oberstirn gereinigt und begutachtet haben soll, hatte sie die Hände sicherlich am Gesicht. Das hätte es nicht einfach gemacht, ihr von hinten eine Schlinge umzulegen, die Schlinge hätte an den Unterarmen vorbei gefädelt werden müssen. Außerdem hätten Nadines Hände die kürzeste Distanz zur Gegenwehr gehabt (Hände zwischen Hals und Schlinge, z.B.). Doch Nadines Leiche wies keinerlei Abwehrverletzungen gegen das Drosseln auf, und es gab nur eine saubere und unverrutschte Strangmarke! Bereits das ist bei einem handlungsfähigen Opfer – auch aus Sicht von Rechtsmedizinern und Strafrichtern – praktisch unmöglich.

– Beim Drosseln von hinten ist eine massenhafte Übertragung von Mikrospuren unvermeidbar, siehe:

http://mordfallnadine.wordpress.com/dokumentation-0lka/

Doch auf Nadines Leiche und Nachthemd fand man keine Mikrospuren, die auf Philip deuteten!

Unmöglich also, dass er sie so von hinten gedrosselt haben könnte, wie er es getan haben soll! Er hätte sie fesseln und selbst in einem Spurenschutzanzug antreten müssen!

5. Von Philip fand man nur eine einzige Spur am Tatort: Eine DNA-Spur an einem Lichtschalter, den zu berühren er nicht einmal Anlass gehabt hätte. Eine solche Spur konnte jeder auftragen der eine Zigarettenkippe vom Raucher Philip hatte!

Auch das ist noch nicht alles, aber drei Unmöglichkeiten sollten erst einmal reichen.

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX …

Nebenbei: Selbst vor den Augen des Publikums wurde Nötigungsdruck auf Philip ausgeübt, zu gestehen:

http://die-volkszeitung.de/belege/mord-nadine-ostrowski/ERZWUNGENES-GESTAENDNIS/START.HTM

Das ist erst einmal sehr viel, ich weiß. Aber es sind mehrere Punkte enthalten, die so gravierend sind, dass bereits einer von denen ausreicht, um zu erkennen, dass da eine derbe Schweinerei gelaufen ist.

LG

Winfried Sobottka

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15 Gedanken zu „Vorab zum Mordfall Nadine Ostrowski

    • Welches Motiv hatte das BKA, als es in Bad Kleinem Spurenvernichtung anstatt Spurensicherung betrieb?

      Was den Mordfall Nadine angeht, ist jedenfalls festzustellen, dass Philip nicht der Täter sein kann.

    • … @Freidenker,

      einige Sätze zum Thema: „Mordmotive“, von einem Fachmann:

      „Laut Gallwitz gibt es drei klassische Hauptmotive für Mord: „Kränkung und Verletzung des Selbstwertgefühls ist wohl der häufigste Tötungsgrund“, sagt der Profiler. Habgier und materielle Bereicherung stehen an zweiter Stelle, gefolgt von Rache. Nach diesen drei Grundmotiven werde es mit sexuellen Motiven, Eifersucht, Hass und Liebe wieder etwas bunter.

      Der Prozentsatz der Menschen hingegen, die aus reiner Lust am Töten morden, sei nur sehr gering. „Und selbst das ist ja irgendwie auch eine Art von Motiv“, erklärt der Psychologieexperte. Eine Statistik über die häufigsten Mordmotive könne allerdings kaum angelegt werden. „Es handelt sich oftmals um eine Mischung von Gründen, deshalb muss immer der Gesamtzusammenhang beachtet werden“, so Gallwitz. […]“

      Stresstest – „Großraum Krefeld“

      • Jedenfalls war es kein Problem, Philip zu verurteilen, obwohl man weder einen plausiblen Grund dafür nennen konnte, warum er überhaupt zur Nadine gefahren sein wollte, siehe:

        http://die-volkszeitung.de/NADINE_OSTROWSKI/doku-urteil/DOKU-025.HTM

        noch eine Vorstellung hatte, warum er Nadine ermordet haben sollte:

        http://www.derwesten.de/wp/region/rhein_ruhr/das-motiv-bleibt-philipp-j-weiter-schuldig-id2068353.html

        Warum sagt der angebliche „Freidenker“ denn dazu nichts???

      • Schön und gut, beantwortet aber nicht die von mir aufgeworfene Frage. Wo genau kann man da den von Herrn Sobottka vermuteten Satanismus einordnen soll und welche Beweise gibt es dafür? Noch interessanter ist die Frage, wo das Motiv des Staates liegt, den Mord zu vertuschen? Und wo ist der Beweis oder wenigstens ein Hinweis darauf, dass es SS-Satanisten gibt und dass diese auch noch die eigentlichen Machthaber der BRD sind?

      • Machen wir es kurz:

        Der satanische Mord wird praktisch bewiesen durch die folgende Kombination:

        1. Mord ohne übliches / verständliches Motiv, also Mord um des Mordens Willen (Akt der Machtkundgebung).

        2. Ausgeklügelt heimtückisch und planvoll begangen: Das Opfer war völlig arglos, bis es plötzlich zu spät war.
        Nadine Ostrowski konnte keine Chance haben, und so war es ausgetüftelt und zweifellos auch einstudiert worden.

        3, Extrem grausam ausgeführt: Die Kopfwunde diente ausschließlich der Brechung des Opferwillens und der Folterung des Opfers, mit unbeschreiblicher Brutalität wurde ein menschlicher Schmerzpunkt erst mürbe geschlagen, dann zur Folterung mittels eines Kochhandschuhs verwendet.

        5. Die erhebliche Übertötung ist ebenfalls ein sehr erheblicher Hinweis auf einen satanischen Mord, vor allem, weil Ida Haltaufderheide, Jana Kipsieker, Janina Tönnes, Julia und Celia Recke nach üblichen Maßstäben sicherlich keine Gründe hatten, die Nadine Ostrowski abgrundtief zu hassen.

        6. Dass man sie vor der Ermodrung noch in ein Nachthemd zwang, macht die Sache wirklich rund: Wozu tat man das, wenn nicht deshalb, weil man das Opfer möglichst passend für ein satanisches Ritual (weißes Kleid / Nachthemd) kleiden wollte?

        —————————————-

        Zum Staat:

        Der Staat tut das, was die wollen, die ihn beherrschen. Und im Raume Hagen/Ennepe Ruhr ist das eindeutig die satanische Oberschicht. Darauf werde ich noch näher eingehen, aber jetzt nicht hier.

        Wenn Sie, angeblicher „Freidenker“, wollen, dass Ihre Erwiderung veröffentlicht wird, dann lassen Sie jede Beleidigung und jeden Versuch der Ablenkung vom Thema heraus, verstanden? Mir reicht es mit Ihren Dreckskommentaren!

      • @ W.S.
        Ja, ich habe verstanden.
        Schließlich spricht die Plausibilität Ihrer Ausführungen zum Satanismus eine deutliche Sprache, die jeder vernünftige Leser verstehen muss.

        Danke dafür!

      • Jedem vernünftigen leser ist es klar, dass ich die Merkmale eines satanischen Ritualmordes treffend beschrieben habe:

        Satanisten sind feige; sie wollen selbst absolut kein Risiko eingehen. Entsprechend locken sie ihre Opfer mit List und Tücke in Fallen oder überwältigen sie in anderer Weise heimtückisch. So ja auch beim Satansmord in Witten, wo das Opfer auch keine Abwehrverletzungen aufwies, also auch im kampfunfähigen Zustand „geschlachtet“ worden sein muss.

        Dass Satanisten bevorzugt grausam morden, ist wohl Teil des Allgemeinwissens.

        Wenn Sie, angeblicher „Freidenker“, Gegenargumente hätten, würden Sie sie bringen. Aber Sie haben keine, und versuchen es dann auf eine andere Tour. Das weiß bestimmt jeder vernünftige Mensch einzuordnen. 🙂

    • Sie wollen vom eigentlichen Thema weg: Im Artikel sind unabweisbare Gründe dafür genannt, dass Philip den Mord, so, wie er ihn begangen haben soll (Urteil), definitiv nicht begangen haben kann. Wenn es weiterhin nicht gelingt, und davon gehe ich aus, ein anderes Mordszenario vorzulegen, das erstens mit der Spurenlage und zweitens mit einer Tatbegehung durch Philip vereinbar wäre, dann ist es als ausgeschlossen zu betrachten, dass Philip überhaupt der Täter sein kann.

      Dann führen weitere Betrachtungen dazu, dass nur die Mädchen gemordet haben können, warum auch immer.

      Und erst dann kommen Überlegungen, warum die Mädchen das getan haben und warum sie Deckung durch Polizei, Justiz und Medien haben. Aber völlig egal, ob man da zu plausiblen Antworten kommt oder nicht – Philip kann nicht der Täter sein!

      Doch davon wollen Sie weg, und Sie versuchen eine Tour, die man als schräg einordnen muss: Sie versuchen zu suggerieren, dass ich entweder ein plausibles Motiv auf Seiten der Mädchen und des Staates liefern müsse, oder Philip doch als Täter akzeptieren müsse, obwohl er es nicht gewesen sein kann.

      Sie sind schon in schwierigsten Rückzugsgefechten, Daniel Eggert.

  1. Im Gegenteil, ich will zum Thema hin: Sie haben vielfach postuliert, dass Satanismus das Mordmotiv wäre. Ferner wähnen Sie Deutschland als SS-Satanistenstaat. Entsprechend solch doch recht ungewöhnlichen Vorwürfe wäre es dann doch wissenswert, wo Sie das Motiv der angeblichen Täter vermuten und weshalb der Staat ein Interesse daran haben sollte, einen solchen Ritualmord zu decken.

    Wir können hier gern diskutieren, ich werde aber eine off-topic Diskusssion, die Ihnen am liebsten wäre, ebenso wenig zulassen wie Ihre von mir auch unter satansmord.wordpress.com ausgebremsten Mühen, innerhalb Ihrer Kommentare zunehmend beleidigend und rufmordend gegen mich zu agieren. Daher musste ich Ihren Kommentar bereits um über 50% kürzen. Winfried Sobottka

    • Sie wollen vom Thema weg: Thema des Artikels oben ist eindeutig, dass Philip den Mord so, wie er ihn begangen haben soll, nicht begangen haben kann, und dass bisher auch nicht erkennbar ist bzw. von niemandem eine Erklärung dafür geboten wird, wie er ihn zur Spurenlage passend begangen haben könnte. Aber dazu wollen Sie sich nicht äußern, weil Sie die Aussagen im Artikel oben zwar nicht widerlegen können, sie aber auch nicht akzeptieren wollen.

    • Nachtrag: Davon abgesehen, war mein vorangegangener Beitrag nicht beleidigend, sondern hat Sie mit dem konfrontiert, was Sie selbst im Internet veröffentlicht haben.

      Dass Sie dies unter dem Vorwand des OT zensieren, ist nicht ohne Komik, da Sie sich überall lauthals beschweren und Leute an den Internetpranger stellen, sobald Sie mal wieder versuchen, in jeden noch so themenfremden Thread ihre Saugrausch-Thesen oder aber den hier thematisierten Mordfall unterzubringen.

      Natürlich werden Sie auch das hier nicht veröffentlichen, aber kein Problem, schließlich lassen sich ihre Zensurversuche durch Screenshots belegen.

      • Nicht beleidigend? Sie haben meine Glaubwürdigkeit so weitgehend infrage gestellt, dass Sie mir praktisch unterstellten, ich würde es mir aus den Fingern saugen, wenn ich erklärte, zu ganz konkreten Zeitpunkten mit konkret namentlich benannten Mitarbeitern konkret benannter LKA gesprochen zu haben, wobei ich auch noch die Telefonnummern angab, und von ihnen bestimmte Auskünfte erhalten zu haben.

        Machen Sie mit Ihren Screenshots, was Sie wollen, doch nach wie vor geht es in dem Artikel oben darum, dass Philip den Mord an der Nadine nicht so begangen haben kann, wie er ihn begangen haben soll, und dass keine Erklärung in Sicht ist, wie er ihn zur Spurenlage passend hätte begehen können. Wenn Sie konkret dazu etwas sagen wollen, ohne irgendwie unverschämt zu werden, dann veröffentliche ich das auch. Aber von dem Punkt, um den es hier geht, wollen Sie erkennbar weg, wollen sich lieber über irgendetwas anderes unterhalten. Dann aber sind Sie hier falsch.

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