Satanismus, Susanne Klatten, Ferdinand Piech, Helg Sgarbi, Ernano Barretta

Fiktives Gespräch: Sherlock Holmes, Robert Henderson, Winfried Sobottka.

Sherlock Holmes: „Good Noon! Mr. Sobottka, der Mordfall Nadine Ostrowski ist dahingehend geklärt, dass Philip Jaworowski unmöglich der Täter sein kann, dass abgesehen von den Besucherinnen auch sonst niemand den Mord begangen haben kann, dass die Besucherinnen offensichtlich Unterstützung durch Sarah Freialdenhoven und Nadine Kampmann hatten, wobei die erstere dem Philip die belastenden Indizien unterschob, die andere dafür sorgte, dass Philip kein Alibi haben konnte und zwischen 0.03 und 0.42 sogar zum Hause der Ostrowskis fuhr und dort Reifenspuren hinterließ.

Sie weisen treffend darauf hin, dass die Besucherinnen den Plan kaum selbst erarbeitet haben konnten, dass sie die Tat zudem nicht gewagt hätten, wenn sie sich nicht des Rückhaltes durch Polizei und Justiz sicher gewesen wären. Also ein Mord im Auftrag von oben?“

Winfried Sobottka: „Good Noon! Zweifellos ein Mord im Auftrag von oben, denn es ist wohl nicht anzunehmen, dass die Besucherinnen bereits eine so hohe Stellung im Satansbund hatten, dass der Satansbund nach ihren Pfeifen getanzt hätte. Es war zweifellos umgekehrt.“

Sherlock Holmes: „Wer ist dieser Bund? Wer sind seine Führer? Sie, Mr. Sobottka, haben mehrfach behauptet, das deutsche Großkapital führe den Bund an. Sind Sie sich sicher, dass alles Großkapitalisten dem Satansbund angehören?“

Winfried Sobottka: „Was meinen Sie, Mr. Henderson?

Robert Henderson: „Good Noon! Wenn Susanne Klatten, die reichste Frau Deutschlands mit angeblich über 40 Millliarden Euro Vermögen, zum engsten Führungszirkel des Satansbundes gehörte, dann müsste sie über ein Wissen verfügen, das es zuverlässig verhindert hätte, dass sie auf den Schweizer Helg Sgarbi hereingefallen, sich sogar, dafür spricht ihre kompromisslose Rachsucht, in ihn verliebt hätte. Sie ist zweifellos unersättlich geldgeil, sie hat zweifellos kein soziales Gewissen, sie wird zweifellos an Geheimabsprachen mit Satanisten teilnehmen – aber dass sie selbst eine Satanistin wäre, die in alle Geheimnisse des Ordens eingeweiht wäre, muss man ausschließen. Was ihr im Falle des Italieners Ernano Barretta passiert ist, würde einem Ferdinand Piech z.B. garantiert nicht passieren….“

Sherlock Holmes: „Die Menschen könne es sich nicht vorstellen, dass einen groß angelegten Satansbund gibt, der Politik und gesellschaftliche Entwicklungen maßgeblich bestimmt, auf alölen Ebenen, von der nationalen, über die bundesstaatliche bis hin zur kommunalen Ebene. Die Menschen können sich nicht vorstellen, dass von diesem Bund heimlich gemordet wird, verkauft als Unfälle, natürliche Tode, Selbstmorde, oder als Morde, die sie dann anderen in die Schuhe schieben.“

Robert Henderson: „Das liegt daran, dass die Verschwörer alles tun, um jeden öffentlich geäußerten Gedanken an eine Verschwörung als Wahnidee abzutun, aber auch daran, dass die Leute darauf verzichten, die richtigen Fragen zu stellen und denen dann nachzugehen. Nehmen wir Hartz-IV, ein in weiten Teilen der Bevölkerung unbeliebtes Gesetzeswerk. Es ist klar, dass es im Hause des Großkapitalisten Piech ausgearbeitet wurde, dass der damalige Bundeskanzler dann vor das Parlament trat, quasi sagte: „Das hier ist das Wunderwerk gegen Arbeitslosigkeit und für Wirtschaftswachstum. Aber nur dann, wenn wir es ohne jede Änderung verabschieden!“ Dann wurde es von Schröder und Fischer durchgepeitscht.

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Dass das alles, gelinde gesagt, eine Sauerei war, die mit demokratischen Vorgehensweisen absolut gar nichts zu tun hatte, ist allen klar und wurde und wird zigtausendfach kritisiert. Doch die wirklich sinnvolle Frage stellt niemand, und so geht man ihr auch nicht nach.

Sherlock Holmes: Die sinnvolle Frage heißt: Wie muss ein System gestrickt sein, damit die Supereichen trotz offizieller Zuständigkeit der Parlamente für politische Entscheidungen ihre Vorstellungen 1:1 durchsetzen können?“

Robert Henderson: „Ja. Und tatsächlich wird diese Frage nirgendwo gestellt und nirgendwo behandelt. Dabei brauchte man doch nur genau hinzusehen, wie es in der Praxis läuft. Doch niemand tut es.

Winfried Sobottka: Das ist nicht ganz richtig. Der Dortmunder SPD-Abgeordnete Marco Bülow hat in seinem Buch „die Abnicker“ eine Teilantwort auf diese Frage gegeben. Den anderen Teil  dieser Frage werde ich beantworten.

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