Petition gegen das Töten von Osterlämmern und anderes

Ladies and Gentlemen,

An der „Tierproduktion“ schmeckt mir so manches nicht, was dazu geführt hat, dass ich meinen Fleischkonsum reduziert habe und einen Teil durch Bio-Fleisch decke. Dafür nutze ich nun eine billige Körnermühle, backe Brötchen selbst und futtere gelegentlich Müslis auf Basis frisch gemahlener Körner, um hochwertiges Eiweiß aus anderen Quellen zu beziehen.  Außerdem Soja – vor allem das Soja-Geschnetzelte aus dem DM Markt hat bereits Eingang bei mir gefunden.  Das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, wie mir das folgende Video wieder vor Augen führte:

 

Aber natürlich ist es nicht einfach, sich vegan zu ernähren: Man kann betreffend Nährstoffe zu kurz kommen, außerdem enthalten übliche vegi-Produkte oft Palmöl (wofür Urwälder gerodet und zahllose Spezies, u.a. Orang-Utans, ihrer lebensräume beraubt werden, was zu wahren Tragödien führt) oder Rapsöl, das die gesundheitsschädliche Erucasäure enthält. Sich zugleich gesundheits- und umweltbewusst zu ernähren ist, vor allem in Anbetracht eines Hartz-IV-Geldbeutels, eine nicht zu unterschätzende Herausforderung.

Aber wenn man an angekettete Rinder denkt, hier ein Bulle, der lebenslang angekettet war, bei und nach seiner Befreiung von der Kette:

Wenn man an Kühe und Kälber denkt, die nach der Geburt getrennt werden, was für sie nicht weniger schlimm ist, als wenn man mit Menschenmüttern und ihren Babies so umgeht, wenn man an Gefügel in engsten Käfigen denkt, an Kaninchen in Drahtkäfigen, in denen sie weder hoppeln noch sich aufrichten können – dann sollten diese Dinge schon geeignet sein, uns größtmögliche Mühe abzufordern, diese Missstände zu beseitigen. Und eines ist dabei klar: Jeder Ersatz von tierischer Nahrung reduziert das Leid von Tieren. Ein anderes Feld ist die Haltung von „Haustieren“ – die oftmals nichts anderes als Tierquälerei durch Menschen ist, die sich selbst als Tierfreunde einstufen. Auch hier ist es zwingend nötig, Bewusstsein und Verhältnisse zu ändern.

Ich befasse mich neuerdings stärker mit der Thematik „Tiere“ als früher, werde forschen, ausprobieren (Ernährung) und berichten. Aktuell bitte ich darum, dem Irrsinn des Osterlamm-Schlachtens durch Teilnahme an einer Petition zu beenden, siehe unten.

Best regards

Dipl.-Kfm. Winfried sobottka, UNITED ANARCHISTS

 

Hallo Winfried, dieser Aufruf wurde vor kurzem auf Change.org gestartet. Wir dachten, Sie möchten sich vielleicht engagieren?

Jetzt die „Osterlämmer“ retten! #Ostern

Karl-H. W. Greve
Quartzau, Deutschland
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bedford-Strohm,
sehr geehrter Herr Dr. Goldenstein,uns graut es heute schon vor Ostern! Warum fragen Sie? Weil in diesen Tagen schon das Markieren der sogenannten Osterlämmer beginnt. Wenige Wochen nach ihrer Geburt sollen diese Tierchen ihrer Mutter entrissen werden, um einem anachronistischen Osterbrauch nach zu einem fragwürdigen Gaumenkitzel degradiert zu werden.Massenhafte Tötungen für ein christliches Fest der Liebe und des Lebens? Das verträgt sich in unseren Augen überhaupt nicht! Sollte es nicht vielmehr möglich sein, in einem Land, in dem Fleisch ohnehin zur billigen Massenware verkommen ist und deshalb zu Lasten von Tierwohl und Umwelt täglich auf den meisten Tischen zu finden ist, gerade an solchen Feiertagen mal darauf zu verzichten?
Leider ist diesbezüglich seitens der Kirche aber nur wenig hinsichtlich dieser Problematik zu vernehmen. Nach unserer Auffassung würde es aber zu den originären Aufgaben der Kirche gehören, die Stimme auch für unsere Mitgeschöpfe zu erheben. Rund 10 Mio Mitbürger sind deshalb zu Vegetariern geworden und lehnen es ab, leidens- und empfindungsfähige Lebewesen zu konsumieren.

Bitte tragen Sie den Gefühlen dieser immer größer werdenden Bevölkerungsgruppe Rechnung und rufen zur Abkehr vom „traditionellen“ Lammbraten zu Ostern auf. Lämmer gehören auf die Weide! Sie sind das Sinnbild der Lebensfreude – erhalten Sie das bitte soweit wie möglich. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen aus dem Wendland

Karl-Heinz Greve,  29459 Clenze-Quartzau

Frances Süsses Cats und weitere Unterzeichner/innen

www.ethia.de

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5 Gedanken zu „Petition gegen das Töten von Osterlämmern und anderes

    • Luise – ich habe einen Plan zur Aufstellung einer unschlagbaren Armee. Ich brauchte dafür die Hilfe einer Frau, die klug ist, nicht verklemmt ist und ein wenig mit dem Internet umgehen kann. Wo sie wohnt, ist egal, welche Ausbildung sie hat, ist egal, wie alt sie ist, ist egal (solange man mit ihr einwandfrei in Deutsch kommunizieren kann, kann sie auch in Südafrika, Alaska oder Hongkong leben) – sie muss das Herz aber auf dem rechten Fleck haben.

      Wenn Du einen Vorschlag haben solltest: winfried-sobottka@gmx.de

      LG Winfried Sobottka

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