„DER SPIEGEL“ verarscht seine Leser, Schäuble will US-Präsidenten Donald Trump verarschen!

Auf frischer Tat ertappt:

„DER SPIEGEL“ verarscht seine Leser,  Schäuble will US-Präsidenten Donald Trump verarschen!

Ladies and Gentlemen,

was würden Sie denken, wenn im deutschen Magazin „DER SPIEGEL“ etwa stünde: „Säuglinge müssen von Anfang an feste Kost bekommen, die sie selbst kauen müssen, weil es sonst nicht zur Entwicklung von Milchzähnen kommt.“ Oder: „Ein Ölwechsel ist bei heutigen Automobilen nicht nur überflüssig, sondern sogar schädlich, und selbst verbrauchtes Motoröl darf auf keinen Fall ersetzt werden, weil sonst ein Motorschaden droht.“  Oder, um es noch deutlicher zu machen: „Das Meer ist rot, der Himmel gelb, die Sonne blau!“

Genau, Sie würden denken: „Jetzt reicht es mir aber wirklich! Dieses Drecksmagazin „Der SPIEGEL“ kaufe ich erstens nicht mehr, zweitens werde ich ihn selbst dann nicht mehr lesen, wenn er kostenlos beim Friseur oder beim Arzt ausliegt!“

Wenn Sie außerdem noch lesen würden: „Minister Schäuble wird US-Präsident Trump erklären, dass das Meer rot, der Himmel gelb und die Sonne blau ist.“ – was wäre dann? Und wenn Sie die selbe Lüge dann noch im Öffentlichen Rundfunk zu lesen/hören/sehen bekämen – wären Sie dann endlich von dem Irrtum geheilt, deutsche Politik und deutsche Medien hätten noch irgendetwas Seriöses an sich und im Grunde sei zwar manches zu bemängeln, im Großen und Ganzen aber sei alles in Ordnung? Würden Sie dann endlich begreifen, dass ein oberfaules Spiel gespielt wird, bei dem auch Sie restlos für dumm verkauft werden?

Natürlich –  so offensichtlich für alle erkennbare Lügen würden“DER SPIEGEL“, Schäuble und der Öffentliche Rundfunk  nicht servieren – allerdings wagen sie es, vergleichbar dreiste Lügen dann zu servieren, wenn sie  meinen, auf die Unwissenheit der Leute bauen zu können, z.B. im wirtschaftspolitischen Streit über die deutschen Exportüberschüsse. Bemerkenswert dabei ist übrigens auch noch, dass „DER SPIEGEL“ & Co. sich offenbar darauf verlassen können, dass deutsche Experten (wider besseres Wissen) nicht widersprechen…  Eine unheilige Koalition von Medien, Politik und Ökonomen tut sich da auf.

Die folgenden Textausschnitte sind dem SPIEGEL-ONLINE Artikel „Umstrittene Handelsbilanzüberschüsse Deutsche Nachhilfe für Donald Trump“ vom  19.04. 2017 entnommen, im Internet einsehbar unter:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wolfgang-schaeuble-will-donald-trump-im-streit-um-ueberschuesse-beschwichtigen-a-1143778.html

Sie belegen, dass man alles gibt, um im Streit um die deutschen Exportüberschüsse die Tatsachen nach allen Regeln der Kunst zu verdrehen, wie im Folgenden aufgezeigt wird.

„Argument“ Nr. 1 laut „SPIEGEL ONLINE“:

Das ist schlicht und ergreifend Unsinn:  Die Wirtschaft kann sich nur in dem Rahmen bewegen, den die Politik vorgibt, was von Politikern in Wahlkampfzeiten auch immer wieder betont wird: Die Belastung der Unternehmen durch Sozialabgaben, durch Steuern verschiedenster Art, durch gesetzlich verankerte Arbeitnehmerrechte, durch Umweltschutzgesetze, Verbraucherschutzgesetze usw. spielen im ökonomischen Wettkampf mit ausländischen Konkurrenten eine entscheidende Rolle. Sieht man von Willy Brandt ab, der einer vom BND-gesteuerten Intrige zum Opfer fiel, so gab jeder Kanzler seit Gründung der BRD sein Bestes, um der Wirtschaft beste Voraussetzungen für Exporterfolge zu schaffen – durchaus auch auf Kosten der Bevölkerung, insofern ablesbar auch daran, dass Deutschland insgesamt zwar immer reicher, die Armut in Deutschland aber immer größer wurde.

Im übrigen ist auch die Schaffung der Eurozone, die es der deutschen Wirtschaft ermöglicht, auf Basis eines relativ weichen Euros anstatt auf Basis einer knallharten DM zu handeln, ein Ergebnis politischer Arbeit!

An der Stelle zu sagen: „Also, der Staat kann ja gar nichts dafür, er ist ja völlig unschuldig, was die deutschen Export-Überschüsse angeht!“ ist mithin eine dreiste Lüge.

„Argument“ Nr. 2 laut „SPIEGEL ONLINE“:

Hier widerspricht man seinem „Argument“ Nr.1 schon selbst, indem man zugibt, dass ein erheblicher Teil der Export-Überschüsse auf staatlich / politisch bestimmte Rahmenbedingungen zurückzuführen sei. Was man ansonsten sagen will, bleibt unklar: Was sollen denn die Ursachen für die hohe Wettbewerbsfähigkeit sein, wenn nicht staatlich bestimmte Regeln und staatlich bestimmte Bildung? Dass wir Deutschen die Schlauen, alle anderen die Doofen sind? Oder könnte es sein, dass die kapitalistische Sklavenpeitsche bei uns gnadenloser geführt wird als anderswo, weshalb selbst Schwerkranke bereits darauf verzichten, sich krank schreiben zu lassen? „Arbeitslosigkeit muss abschrecken!“, hörte man noch vor wenigen Jahren immer wieder. Anders gesagt, und das ist in Deutschland eindeutig die politische Orientierungsschnur: „Arbeitslosigkeit muss schrecklich sein!“

„Argument“ Nr. 3 laut „SPIEGEL ONLINE“:

In der Weise könnte man auch Massenmorde bagatellisieren:  2014   860.000 Ermordete, 2015 „nur noch“ 830.000, und im nächsten Jahr werden es wohl „nur noch“ 750.000 Ermordete sein. Also: Kein Grund zur Sorge???  Und was heißt „Zenit“ überschritten? Kein anderes Land der Welt war in den letzten Jahrzehnten so oft Exportweltmeister wie Deutschland – dass die Zahlen dabei schwankten und auch in Zukunft schwanken werden, ist deshalb doch kein Signal einer fundamentalen Änderung!

„Argument“ Nr. 4 laut „SPIEGEL ONLINE“:

Das ist noch dreister als dreist:  Das hohe Auslandsvermögen der Deutschen von heute resultiert nämlich aus den hohen Exportüberschüssen der Deutschen von gestern und vorgestern, nüchtern betrachtet entspricht das einer Teileroberung der Länder, in denen Deutsche Immobilien, Unternehmen, Infrastruktureinrichtungen besitzen!

„Argument“ Nr. 5 laut „SPIEGEL ONLINE“:

Was will man damit sagen? Dass es für Amerika gut ist, wenn den Deutschen dort alles  gehört und Amerikaner dort nur noch als abhängig Beschäftigte und als Arbeitslose auftreten?

Man vergleiche:

Von 1939 bis 1944 waren deutsche Unternehmen die größten Arbeitgeber in Polen. Ihnen gehörte wirklich alles, was nicht staatlich organisiert war, und sie beschäftigten Millionen Polen, machten dabei auch enorme Umsätze. Sogar die SS investierte in Polen und war dort einer der größten Direktinvestoren. ..

„Argument“ Nr. 6 laut „SPIEGEL ONLINE“:

Welcher Umkehrschluss? Wieso soll aus hoher ökonomischer und hoher politischer Bedeutung folgen, dass ein Land mehr Güter importiert als exportiert?  Nach der „Logik“ müsste Deutschland schließlich auch Importüberschüsse aufweisen, ebenfalls China und Japan….  Also kann die „Logik“ nicht ganz stimmen…

„Argument“ Nr. 7 laut „SPIEGEL ONLINE“:

Völliger Unsinn:  Diejenigen, die es in Deutschland nötig hätten, für ihr Alter vorzusorgen, konnten und können es sich nicht leisten, und diejenigen Deutschen, die Vermögen anhäufen, haben mehr, als sie jemals verbrauchen können!  

„Argument“ Nr. 8 laut „SPIEGEL ONLINE“:

Das unlautere Mittel ist, dass Deutschland sich die relativ weiche Währung Euro auf Kosten anderer Länder, für die der Euro viel zu hart ist, verschafft hat und jene Länder nun in Armut treibt, damit deutsche Großkapitalisten die Vermögenswerte dieser Länder billig aufkaufen können. Genau das haben sie eines Tages auch mit den U.S.A. vor, sind ja jetzt schon dabei…

http://www.die-volkszeitung.de/00-wipo/2011-maerz/00-griechenland-braucht-drachme.html

„Argument“ Nr. 9 laut „SPIEGEL ONLINE“:

Wenn Washington D.C. mit Californien umginge, wie Deutschland mit Griechenland, Portugal, Spanien, dann würden die U.S.A. ihren zweiten Bürgerkrieg erleben:  Deutschlands Politik ist eine Art von Parasitentum, die deutschen Wirtschaftserfolge werden mit wirtschaftlicher Degeneration in den Südländern der Eurozone erkauft, führen dort zu Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut. Nebenbei zielt Deutschland auf die wirtschaftliche, militärische und kulturelle Führung im Euroraum – wie bei den Nazis:  „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen…“, siehe:

https://belljangler.wordpress.com/2011/01/22/karl-theodor-von-und-zu-guttenberg-und-die-bundeswehrmacht-annika-joeresrenate-kunast-bodo-ramelow-katja-kipping-cdu-magdeburg-gunter-wallraff/

Ladies and Gentlemen, auch dieser Artikel wird noch ergänzt werden…

Best regards

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

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