Verhandlungstag mit Richter Thomas Beimann

Herzlich begrüßte Frauen und Männer,

es kommt vor, dass ich über Ziele hinausschieße, nicht ganz unnachvollziehbar für viele, dass ich stets mit dem Schlimmsten rechne. So war mir recht schnell klar gewesen, dass  Richter Dr. Christian Rikken nach einem flotten PKH-Beschluss, der nicht gerade von großer Kenntnis hinsichtlich aktueller Abgrenzungen von zulässiger einungsäußerung und unzulässigen Persönlichkeitverletzungen kündete, ein Schurke sein musste, der für Willkürjustiz, Zweiklassen-Rechtssystem und rechtsbeugerische Instrumentalisierung von Schmierengutachten steht. Die Wahrheit, die sich später herausstellte, war allerdings eine andere.

Ähnliches könnte mir im Falle des Richters Thomas Beimann passiert sein, der jedenfalls zwei Dinge mit Richter Dr. Christian Rikken gemein hat:  Er hat sich öffentlich gegen die Arbeitsüberlastung der Richter geäußert, was nichts mit Faulheit zu tun hat. wenn ich mir vor Augen halte, wieviel Zeit ich benötigt habe, um im Fall Baaske ./. Basske, oder im Mordfall Nadine Ostrwoski, im Fall Bayyoud oder, oder, oder wirklich klar zu sehen, dann muss sich sagen: Entweder übertreffen Richter meine geistigen Fähigkeiten um mindestens Faktor 10, oder sie haben das Problem, viel zu wenig Zeit für eine jedenfalls korrekte Urteilsfindung zu haben. Das sagt ja auch der eine oder andere Richter, dessen Monatsarbeitszeit nichts zu wünschen übrig lässt, der aber den Zorn des Justizministeriums auf sich zieht, weil er in seiner Abeitszeit nicht die vom JuMi vorgegebene Fallzahl abarbeitet.

Nun, Richter Beimann hat noch etwas mit Richter Dr. Rikken gemein: Er hat mir Achtung abgefordert, indem er trotz heftiger Angriffe meinerseits Format im Umgang mit mir bewies. Er ließ mich am heutigen Tage  unerwartet und ohne jeden Versuch, mich abzublocken, als Beistand der Gabi Baaske zu,  ließ, mich auch reden, soweit ich es für nötig hielt, protokollierte sauber und räumte  uns hinreichend Frist für weiteren Vortrag ein.  Ich muss es unter diesen Umständen für möglich halten, dafür habe ich auch neue Anhaltspunkte gewonnen, dass der größte Fehler des Richters Beimann im Fall Baaske darin bestand, sich zu leichtfertig auf Gutachterinnen und Jugendamt verlassen zu haben. Der eigentliche Teufel scheint seinen Sitz jedenfalls im Jugendamt zu haben…  Doch dazu später, ich bin in den nächsten drei Wochen stark eingespannnt, sehe ich mich allerdings dazu veranlasst, die Angriffsspitzen gegen Richter Thomas Beimann kurzfristig kaltzustellen – ich kann es nicht mehr verantworten, sie als jedenfalls gerechtfertigt  anzusehen.

@ U.A.:  Liebe Schwestern und Brüder, er entspricht jedenfalls nicht dem Bild, das ich zuvor von ihm hatte, und unsere Waffen werden auch dann stumpf, wenn wir sie dort einsetzen, wo ihr Einsatz nicht gerechtfertigt ist, Das ändert an unseren generellen Zielen natürlich nichts, auch nicht an unseren Zielen in irgendwelchen konkreten Angelegenheiten. Ich liebe Euch, Moving On!

Herzlichst!

 

Ihr

 

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

 

 

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Ein Gedanke zu „Verhandlungstag mit Richter Thomas Beimann

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