Winfried Sobottka über die große Auschwitz-Lüge

Aufklärung über die „Auschwitz-Lüge“

Jeder weiß, was unter dem Begriff Auschwitz-Lüge  allgemein verstanden wird: Das Bestreiten des Massenmordbetriiebs im KL- / KZ-Auschwiitz / Auschwitz Birkenau.

Nur ein Arbeitslager?

Sicherlich – einerseits war Auschwitz-Birkenau ein Arbeitslager, vor allem für die IG-Farben. Allerdings ein Arbeitslager, in dem Arbeiter verheizt wurden, weil man ihnen weniger zu essen gab, als sie zum Überleben brauchten; man verheizte auf diese Weise auch alles, was ihre Körper noch an Vorräten zu bieten hatten. Man kann vermuten, dass Wirtschaftswissenschaftler das ausgeheckt hatten, jedenfalls ging es um Kostenoptimalität. Das hat schon eine ganz andere Qualität als der Betrieb eines normalen Arbeitslagers. Und die nicht Arbeitsfähigen?

Natürlich – es ist absoluter Unsinn, zu bestreiten, dass sie ermordet worden seien, denn wo sonst sollten z.B. all die Kinder, Greise, Kranken unter den ungarischen und aus ganz Europa herangekarrten  Juden geblieben sein, die massenhaft in Auschwitz ankamen, aber niemals wieder fortkamen? Sie müssen in Auschwitz „beseitigt“  worden sein – wobei es wohl kaum darauf ankommen dürfte, wie:  Ob vergast, ob man sie einfach verrecken ließ oder wie auch immer: Es war vorsätzlich betriebener industrieller Massenmord, wobei ab der 100%-tigen Auslastung des Lagers tagtäglich gelten musste: Anuahl der Toten pro Tag= Anzahl der Neuzugänge pro Tag. Solche planmäßigen Quoten konnten bei mehreren Millionen Menschem, die in Auschwitz ankamen, nicht erreicht werden, ohne dass kräftig nachgeholfen wurde..

Zwar kommen hinsichtlich der Vergasung auch bei mir Zweifel auf, denn die beschriebene Vergasungstechnik mit dem Blausäuregas Zyklon-B hätte die Gaskammern m.E. so sehr mit Blut, Schleim  Kot und  Urin befrachten müssen, dass es einem Häftlingskommando m.E. nicht hätte gelingen können, die Gaskammern in wenigen Stunden wieder so gut zu säubern und zu lüften, dass man den nächsten Opfern beim Eintritt hätte vorgaukeln können, es handele sich um Duschräume – um nur ein Beispiel zu nennen. Andererseits muss man aber über eine effizientere Mordmethode als das Verreckenlassen verfügt haben, denn die Züge aus Ungarn brachten pausenlos Nachschub an Mordopfern.  Das Problem besteht m.E. darin, dass man jedem jede Lüge zutrauen muss und der deutsche Staat mit seinen Denkverboten zu diesem Thema nicht gerade vertrauensbildende Werbung für die von ihm vorgegebene Sicht der Dinge macht.

Doch nochmals, um an dieser Stelle jeden Zweifel auszuschließen: Da weder Juden noch Sinti, Roma usw. sich ohne Fremdeinwirkung in Luft auflösen konnten, muss in Auschwitz industriell gemordet worden sein, auch wenn vielleicht keiner genau weiß, wie, weil die entsprechenden Gebäude von der SS gesprengt worden sind, und das, was man uns erzählt, womöglich nur auf Vermutungen baut. Daran ändern auch Zeugenaussagen von angeblichen Augenzeugen nichts: Wie glaubwürdig sind sie denn, vor dem Hintergrund, dass die SS es in ihrer Hand hatte, alle an der Durchführung des Mordbetriebs beteiligten Häftlinge vor der Aufgabe des Lagers zu erschießen? Schließlich wusste man lange genug vorher, dass der Vormarsch der Russen nicht mehr zu stoppen war, dass man das Lager würde aufgeben müssen.

Für den Massenmord sprechen im Übrigen auch andere Umstände als das Verschwinden von Millionen „Häftlingen“ in Auschwitz: Die von Hitler erklärte Vernichtung des Judentums hatte nicht nur rassistische, sondern auch kriegswichtige Hintergründe. Statt Blitzkriegssiege gab es Abnutzungskrieg u.a. gegen die beiden Ressourcengiganten U.S.A. und UdSSR, während Deutschland auch noch kaputt gebombt wurde. Die gesamte deutsche Produktion wurde im letzten Kriegsdrittel auf „kriegswichtig“ umgestellt, Güter für den privaten Konsum wurden nicht mehr produziert.. Die vollständige Enteignung der Juden im deutschen Herrschaftsbereich bot die Möglichkeit, ausgebombten Zivilisten Haushaltsgüter, Kleidung und Möbel zur Verfügung zu stellen, war aber auch eine Möglichkeit, die Kriegeskasse aufzubessern. Doch was sollte man mit vollständig enteigneten Juden machen, in einer Lage der allseitigen Knappheit? Aus Nazi-Sicht waren sie, wenn als Sklaven nicht zu gebrauchen, unnütze Esser – solange sie lebten. Die Logik des totalen Krieges forderte die Enteignung aller angeblichen Volksfeinde sowie ihre wirtschaftliche Ausbeutung als Sklaven,  und wenn Letztere nicht möglich schien, ihre möglichst kostengünstige Ermordung.

So viel zur angeblichen „Auschwitz-Lüge“.

Die wahren Auschwitz-Lügen

Doch was sind die wahren Auschwitz-Lügen?  Dass uns immer wieder gesagt wird, eine Wiederholung müsse verhindert werden, z.B.    Dabei wäre eine Wiederholung heutzutage gar nicht mehr möglich: Eine zwingende Voraussetzung für den industriell betriebenen Massenmord war dessen Geheimhaltung. Es hätte unabsehbare Auwirkungen haben können, wenn jedermann davon gewusst hätte, im In- wie im Ausland. Soldaten, wenn auch nicht alle, hätten begreifen können, dass Hitler gar nicht siegen durfte, die deutschen Arbeiter, wenn auch nicht alle, hätten es ebenfalls begreifen können. Selbst mächtige US-Juden, die in den Nazis ihre Todfeinde erkannten, konnten lange nicht glauben, was polnischer Widerstand zu berichten wusste. Der deutschen Diplomatie im Ausland wäre enormer Schaden entstanden, wäre Auschwitz in all seinen Dimensionen bekannt geworden. Und heute? Heutige Aufklärungstechnik schließt es aus, dass industriell betriebener Massenmord in solchen Größenordnungen geheim gehalten werden kann, egal, wo er stattfinden sollte. Bereits deshalb ist er so gut wie ausgeschlossen.. Das 3. Reich kann sich aus zahllosen Gründen nicht wiederholen, wie sich auch der Dreißgjährige Krieg und die Entdeckung Amerikas nicht wiederholen können.

Warum also immer wieder den Fokus darauf richten, dass eine Wiederholung verhindert werden müsse?

Weil man von anderem ablenken will? Oder weshalb sonst?

Die wahren Tatsachen sind nämlich folgende:

  1. Während eine Wiederholung aus erklärten Gründen nicht möglich ist, muss man befinden, dass es damals extrem abartiger Menschen bedurfte, um Auschwitz usw. geschehen zu lassen.  Die Frage, ob diese abartigen Menschen sich in vergleichbarer Weise hätten entfalten können, wenn sie unter den Umständen eines Systems wie dem des BRD-Systems gelebt hätten, muss man verneinen: In der BRD wäre es nicht möglich, pro Jahr mehr als eine Million Menschen industriell umzubringen und zu beseitigen, ohne dass irgendwer es bemerkte. aber das heißt eben nicht, dass es an entsprechend abartigen Menschen fehlen würde – wenn es sie damals gab, dann gibt es sie heute auch! So stellt sich die Frage: Wie und wo reagieren sie sich heute ab? – Die Beantwortung dieser Frage ist von wesentlich größerer Bedeutung als die Verhinderung einer ohnehin ausgeschlossenen  Wiederholung von Auschwitz!
  2. Keine Frage: Theodor Eicke, Dr. Mengele, Robert Mulka und wie sie sonst alle hießen waren abartige Schwerverbrecher übelster Sorte – aber wer waren sie denn eigentlich? Dr. Mengele hat jahrelang grenzenlos Medizinforschung an lebenden Menschen betreiben können, die er beliebig verstümmeln und auch töten durfte – hat es zu auch nur einer einzigen bahnbrechenden Erkenntnis gereicht?  Oder war Mengele bestenfalls ein Durchschnittsarzt, der nur durch seine grausigen Verbrechen bekannt wurde? Es gibt meines Wissens nichts, was gegen diese Deutung spricht. Eicke war selbst nach Himmlers Ansicht ein Geisteskranker, und als er später als general einer SS-Totenkopfeinheit einem Wehrmachtsgeneral Rapport über den Verlauf der letzten Kampfhandlungen seiner Truppe gab, sprach er so abschätzig von den hohen Verlusten seiner eigenen Truppe, dass der Wehrmachtsgeneral später meinte, es seien die Worte eines Schlachters gewesen. Wer unter den unmittelbaren Tätern des Holocausts geniale Geister sucht, sucht vergebens! Das einzig Besondere an ihnen war ihre Abartigkeit, und diese Abartigkeit, die anderswo einer Karriere eher entgegengestanden hätte, bot denen, die sonst keine Aussicht auf Karriere gehabt hätten, enorme Karrieremöglichkeiten bei der Ausführung des Holocausts.  Damit aber kommt die Frage auf, wer denn die mittelbaren Täter waren, die jenen abartigen unmittelbaren Tätern den Rahmen zur Verfügung stellten, in dem jene dann den Holocaust ausführen konnten. Schließlich kann ein so gigantisches System wie Auschwitz mit den nötigen Unterbringungs- Versorgungs- und Produktionseinrichtungen nicht von einer Handvoll von Deppen geplant, leitend errichtet und am Laufgen gehalten worden sein. Beipsiel Dr. mengele: Er war Assistent bei Prof. Otmar von Verschuer, dem führenden Rassehygieniker der Nazi-Zeit. Von Verschuer hatte den Mengele anch Auschwitz geschickt, ihm genau gesagt, was er zu tun hatte, z.B. Operationen nur ohne Narkose durchzuführen, hat dem mengele mitgeteilt, welche Körperteile er von wem brauchte (Zwillingsaugen z.B.) – und gehörte eindeutig zu den verantwortlichen Tätern der mittelbaren Täterschaft, der sich selbst die Hände zwar nicht beschmutzte, dem aber die Hauptverantwortung für Mengeles Taten anzulasten ist.  Prof. Otmar von Verschuer machte nach dem Krieg ungestört Karriere, war im Jahr 1952 bereits Dekan am Fachbereich Medizin der Universität Münster. Und Wer waren die anderen?  Die Architekten, die Bauingenieure, die Ofenbauer, die Elektriker, die Schlosser, das Management der Produktion vor Ort, aber auch in fernen Zentralen usw. usf.?  Sie alle wussten, wofür sie da arbeiteten, sie schufen den unmittelbaren Tätern den unverzichtbaren Rahmen für ihr grausige Behandlung und Ermordung von Menschen. Niemand von ihnen wurde belangt – doch waren sie deshalb besser als die mittelbaren Täter, oder nur schlauer, weil sie es vorzogen, sich selbst nicht die Finger schmutzig zu machen? Damit sollte man sich befassen und herausfinden, was solche Leute heutzutage treiben!

Es ist unschwer zu erkennen, dass die unmittelbaren Täter, soweit sie in Prozessen verurteilt wurden, nur Bauernopfer waren, die eigentlichen Täter unbehelligt blieben. Doch wenn man aus Auschwitz lernen will, dann darf es keine Tabus geben, und vor allem ist dann zu klären, was die Abartigen heute für Möglichkeiten der Entfaltung haben und wie sie diese nutzen.

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

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