Polens Träume und die Offensive der Ukraine

Polen fordert erneut Reparationszahlungen von Deutschland

1,3 Billionen € sollen die Kriegsschäden gekostet haben, die Polen durch Deutschland ab 1939 erleiden musste. Und u.a. Jarosław Kaczyński, der sich auf ein 500 Seiten zählendes Gutachten stützt, meint, diese Geld sei nun von Deutschland zu zahlen.. Das erscheint grotesk, auch wenn Deutschland zweifellos schreckliche Verbrechen an Polen und in Polen begangen hat, über einen Zeitraum von immerhin über 5 Jahren, denn schließlich hat Polen sich als Kriegsbeute über 110.000 Quadratkilometer zuvor deutschen Gebietes .angeeignet, im Zuge dessen zahllose Deutsche vertrieben, was auch mit zahllosen deutschen Todesopfern, Zivilisten, verbunden war

Hat man die deutschen Opfer gegengerechnet? Sicherlich nicht. Hat man den Landraub gegengerechnet? Sicherlich nicht. Die ehemals deutschen Ostgebiete snd nun seit Generationen polnisch, sie sollen es auch bleiben, denn sie sind nun polnischen Menschen zur Heimat geworden. Aber darf man Polens Schäden geltend machen, ohne durch polnische Völkerrechtsverletzungen an Deutschen begangene Taten und ohne den polnischen Landraub von damals zu berücksichtigen?

Man muss wohl an der Geschäftsfähigkeit derer zweifeln, die so einseitig rechnen wie Jarosław Kaczyński. Nebenbei bemerkt: Der russische Landraub zu Lasten Polens wurde niemals revidiert, und Russland zahlte niemals Entschädigungen an Polen, obwohl es Hitler zum Angriff auf Polen ermutigt, Polen im Osten selbst überfallen und Massenmorde an Polen begangen hatte. Jarosław Kaczyński sollte, was Reparationen angeht, in Moskau anklopfen.

Das Rätsel um die große Offensive der Ukraine

Die Ukraine hat gar keine Waffen für eine große Offensive nach konventionellen Maßstäben – denn dafür, so ein Militärexperte, brauche man genau die Waffen, die die Ukraine bisher nicht erhält: Schwere Kampfpanzer, Schützenpanzer usw. Außerdem sinnieren Militärs derzeit, dass es doch gegen jede Regel der Kriegskunst sei, große Offensiven anzukündigen – man setze doch lieber auf die Überraschung des Feindes.

Was die Ukraine mit den gelieferten Waffen kann, ist es, Ziele punktgenau zu zerstören. Das heißt logischerweise, je konzentrierter russische Ressourcen in Schussweite rücken, desto effektiver kann die Ukraine zuschlagen. Doch wie bekommt man Russen mit einer dummen Militärführung dazu, ihre Ressourcen zu konzentrieren? Ganz einfach, man sagt ihnen, dass bald eine große Offensive dort und dort beginnen werde, und schon stellen die Russen ihr Potenzial genau dorthin, wo sie meinen, demnächst eine große Offensive abwehren zu müssen. Und die Ukrainer fühlen sich nun wie Marienkäferlarven, die von Blattläusen umzingelt sind. Die mächtigste Waffe in Kriegen ist eben die Verarschung des Feindes.

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