Aufruf an alle anständigen Deutschen! /z.k. Luigi Mattiolo, Anne-Marie Descôtes, Ricardo Martínez, Königin Silvia von Schweden, italien, frankreich, spanien, cdu,spd,diegrünen,fdp,afd,dielinke,lübbecke,minden

Was soll uns das sagen? Keine Lockerungen bis zum 20. April, heißt es. Aber am 20. April dann doch? Als Geschenk an das Volk zu „Führers“ Geburtstag? Will man ihn doch wieder beliebt machen? Rechnet man gar damit, dass Corona uns noch den „Endsieg“ bescheren wird?
Wir Deutschen haben Europa vor rund 80 Jahren in einen Ort der Angst und des Schreckens verwandelt, haben nahezu alle verfügbaren Ressourcen in Krieg und Terror gesteckt, fremde Länder verwüstet, fremde Völker versklavt, massenhaft gemordet..
Seit 1945 führen wir einen ökonomischen Eroberungskrieg gegen den Rest der Welt, und forderten zwischenzeitlich ganz unverhohlen die politische und militärische Führung in Europa:
denn was die doppelte Sigrune und der Totenkopf trotz unserer angeblichen Herrenmenschlichkeit nicht schafften, hat der Euro ja nachweislich geschafft: Die Ausplünderung ganzer Völker zu unseren Gunsten, die diese anderen Völker längst in Totalarmut gestürzt hätte, wenn die EZB nicht auf die Produktion von Luftgeld (Anleihekäufe) und die de-facto Abschaffung von Zinsen umgestiegen wäre.
Nun, im Ausplündern anderer Länder sind wir militärisch wie ökonomisch erstklassig, und dafür sollten wir uns zu Tode schämen, anstatt darauf stolz zu sein. Und so sollte das jeder andere Deutsche sehen, und damit meine ich auch diejenigen, die in Österreich leben.
Zwar können wir es uns nicht leisten, Inselgesellschaften aufzubauen, nicht integrationsfähige Ausländer in Massen hereinzuholen, aber wir sind so ziemlich das reichste Volk der Welt, wenn man vom pro Kopf-Vermögen ausgeht, und liegen nach wie vor in praktisch allen Bereichen von Forschung und Technik gemeinsam mit wenigen anderen an der Weltspitze.
Wir können anderen Völkern bei denen zuhause helfen, und Corona könnte ein Einstieg sein:

Mit meiner Bürgerstimme fordere ich, und bitte alle anständigen Deutschen, sich anzuschließen:

1. Mit den Mitteln der Bundeswehr (Feldlazarette, Sanitäter, Ärzte, Helfer) alles zu tun, um die katastrophalen Zustände in Italien, Frankreich, Spanien zu lindern. Wir konnten Millionen Soldaten und Tausende Panzer und Flugzeuge nach Frankreich und Italien schicken, können ihnen aber insgesamt nur 2 Dutzend Intensivkranke abnehmen?
In Frankreich wurde Menschen das Beatmungsgerät weggenommen, weil man wegen Knappheit Schicksal spielen muss. Die Betroffenen sind über 80 Jahre alt, waren von 1940 bis 1945 deutsche Reichsbürger, Muttersprache: Deutsch.
Goebbels kämpfte ab 1943 für den totalen Krieg. Wie schön wäre es doch, wenn Deutschland nun für totale Nächstenliebe kämpfen würde.
2. Zahllose Wirtschaftsunternehmen legen ihre Produktion still. Warum wird nicht auf Atemgeräte umgerüstet, auch wenn es natürlich nicht leicht ist, so ist es doch machbar. Rüstungsminister Albert Speer schaffte es in einem zerbombten Deutschland, das zudem von kriegswichtigen Rohstoffen zunehmend stärker abgeschnitten war, noch 1944 Rekorde in der Flugzeug- und Panzerproduktion aufzustellen. Zugegeben, dafür griff er zu verbrecherischen Maßnahmen.
Aber das heutige Deutschland ist nicht zerbombt und hat keinen Mangel an Rohstoffen, zudem sind wir technologisch 65 Jahre weiter: Wenn es uns nur wichtig wäre, dann würden die europäischen Länder uns jetzt einmal ganz anders, nämlich selbstlos und aufopfernd für fremdes Leid, kennenlernen. Das wäre ein geschichtlicher Meilenstein, der Europa und die Welt nach vorn bringen würde.
Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

Ein klares „Ja“ zu Reparationszahlungen an die Griechen! /z.K. Theodoros Daskarolis, Friis Arne Petersen, achim post, spd minden, andreas schröder,michaela zill,stefan heinrich, ali chaudry, spd lübbecke, spd bielefeld, cdu bielefeld, afd, fdp, dielinke, minden, ernst-wilhelm rahe, karl-friedrick rahelübbecke,

Herzlich begrüßte Frauen und Männer!

Als deutsche Panzer 1941 in Athen einrückten, war eines ihrer ersten Ziele die griechische Zentralbank. Das hoch verschuldete Deutsche Reich brauchte dringend international akzeptierte Zahlungsmittel wie Gold, Devisen und Wertpapiere, um den kollossalen Materialhunger seiner Militärmaschine vor dem Überfall auf Russland zu stillen.

Also leerte man die Safes der griechischen Zentralbank, deklarierte das allerdings nicht als Raub – sondern als eine rückzahlbare Kriegsanleihe. Das heißt natürlich nicht, dass die Griechen eine Alternative gehabt hätten – es war eine „Zwangsanleihe“. Niemand weiß, ob die Griechen das Geld zurückerhalten hätten, wenn Hitler-Deutschland ein siegreicher Abschluss des Weltkrieges gelungen wäre. Im günstigsten Fall – Deutschland hätte nach Kriegsgewinn.gezahlt – wäre es für die Griechen also ein erzwungenes Spekulationsgeschäft gewesen, bei dem sie nicht rundum hätten gewinnen können: Die entschiedene Gegenwehr der Griechen zunächst gegen Mussolinis, dann gegen Hitlers Truppen hatte doch klar gezeigt, dass sie den Faschismus nicht wollten, insofern war die Rückzahlung der Zwangsanleihe an eine Bedingung geknüpft, an die die Griechen (und viele andere) nur mit Schrecken denken konnten: Sieg des deutschen Faschismus über Eurasien!:

Frauen und Männer, ich finde es zutiefst beschämend, welche Reaktionen die mir absolut verständliche Forderung der Griechen nach Reparationen in deutschen Netzwerken auslöst: Man nimmt es den Griechen krumm, dass sie mit Gewalt geraubtes Vermögen zurück bekommen wollen!

Leute, ticken wir denn alle nicht mehr richtig? Ist unser Volk komplett balla-balla? Welche Hirnwasch-Mechanismen sind es, die uns dahin gebracht haben, unzweifelhaft von Deutschen begangenes Unrecht nicht mehr als solches anzuerkennen, den Opfern es gar noch zum Vorwurf zu machen, dass sie billige Entschädigung wollen? Ich möchte diese Kleingeister mal erleben, wenn irgendwer mit einer Planierraupe ihre Wohnhäuser aufreißt, die Gärten zerstört, dann alles plündert, was sich plündern lässt. So haben deutsche Armeen sich in zahllosen Ländern benommen, aber das soll alles OK gewesen sein?

Andererseits muss man sich natürlich fragen, inwiefern Reparationsforderungen aus Polen berechtigt sein können, nachdem Polen sich ein Drittel des ehemals deutschen Staatsgebiets einverleibt hat, ein Gebiet, etwa so groß wie Österreich und Schweiz zusammen.

Sicher scheint mir eines: Es ist nach 1945 noch nichts wirklich geklärt, und es wird höchste Zeit, alles wirklich zu klären. Viel wichtiger als 3-stellige Millionengagen für Fußballspieler sind sauber (!) geklärte Verhältnisse mit benachbarten Völkern, und bei der Gelegenheit sollte man auch dafür sorgen, dass mit Sklavenblut und Kriegsterror erworbenes Vermögen konfisziert und zur Begleichung berechtigter Reparationsforderungen eingesetzt wird, siehe z.B.:

Herzlichst!

Dipl.-Kfm. winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS