Dr. med. Dipl.-Psych. Marianne Clauß, Tübingen – blöd, korrupt, oder geisteskrank? / z.k. richter dr. rainer ziegler, richterin dr. kerstin schlecht, richterin heike wanner-siebinger, olg stuttgart, oberlandesgericht stuttgart, universitätsklinik tübingen kinderpsychiatrie, prof. dr. med. tobias renner, dr. med. gottfried maria barth

Herzlich begrüßte Frauen und Männer,

blöd, korrupt oder geisteskrank – mindestens eine dieser Eigenschaften muss Dr. med. Dipl.-Psych. Marianne Clauß, Tübingen, besitzen, wenn man das Gutachten zum Maßstab macht, das sie in einem Gerichtsverfahren am Amtsgericht Bieberach abgeliefert hat und über das die OLG-Richter Dr. Rainer Ziegler, Richterin Dr. Kerstin Schlecht (Nomen est Omen!) und Richterin Heike Wanner-Siebinger  sich in einem Gerichtsbeschluss völlig unzutreffend so äußern:

Tatsächlich ist das Gutachten nicht nur unwissenschaftlich, sondern enthält auch zahllose selbst von Laien erklennbare logische Querschüsse der „Gutachterein“, zudem versucht bsie nachweislich, Wissenschaftlichkeit vorzutäuschen, wie ich im ersten Teil einer Gutachtenanalyse nachgewiesen habe. Vorab mein bisheriges Resümee, dann der erste Teil der Gutachtenkritik:

In Anbetracht der groben Fehler und Täuschungsmanöver, hinsichtlich derer eine fahrlässige Begehungsweise nicht mehr vorstellbar ist, wenn man nicht eine geistige Erkrankung der Gutachterin für möglich halten will, empfehle ich, eine Strafanzeige gegen die Gutachterin in Erwägung zu ziehen. Sollten Richter sich auf Empfehlungen der Gutachterin selbst in Anbetracht der hier vorgetragenen Kritik stützen, so könnte das ohne den Vorsatz zur Rechtsbeugung nicht mehr zu erklären sein, so dass ich in Anbetracht der Bedeutung der Angelegenheit dann auch zur Begehung entsprechender rechtlicher Schritte raten würde.

01 Fachlich fundiertes Vorgehen wird unzutreffend behauptet

Die Gutachterin behauptet in mehreren Fällen, sich bei ihrer Arbeit an konkreten fachlichen Standards orientiert zu haben, obwohl davon offensichtlich keine Rede sein kann. Das bedeutet nicht weniger, als dass fachlich fundiertes Vorgehen lediglich vorgetäuscht wird.

011 Vortäuschen einer fachlich fundierten Exploration

Auf Seite 4 des Gutachtens finden sich unter der Überschrift

Folgende Untersuchungsmethoden wurden eingesetzt:“

Behauptungen hinsichtlich angeblich eingesetzter (fachlich allgemein anerkannter) Verfahren, die keinerlei Bestätigung durch den Inhalt des Gutachtens finden:

Exploration der oben aufgeführten Personen. Es wurde anhand eines Gesprächsleitfadens mit den beteiligten Personen ein systematisch geplantes diagnostisches Gespräch geführt – vgl. Westhoff et al., 2000.“

Was man unter den Gliederungspunkten „5.1 Die Mutter des Kindes, Frau Monika Anette DXXX“ und „5.2 Der Vater des Kindes, Herr Hubert DXXX“ findet, lässt nicht erkennen, dass jeweils ein „systematisch geplantes diagnostisches Gespräch“ geführt worden sei, man kann weder klar erkennen, was das Ziel der Befragung sei, noch, in welcher Weise die Gutachterin versucht habe, durch methodisch geeignete Befragung die Erreichung des Befragungszieles zu erreichen. Auch im Anhang findet man keine Darlegung der Befragungsmethodik,die neben den Teilzielen der Befragung auch die Fragen, die Auswertungskritierien und die Unzulänglichkeiten der Methodik darlegen müsste (vgl. QUALITÄTSMERKMALE IN DER FAMILIENRECHTSPSYCHOLOGISCHEN BEGUTACHTUNG UNTERSUCHUNGSBERICHT I ., Psychologische Gutachten für das Familiengericht: Diagnostische und methodische Standards in der Begutachtungspraxis, Christel Salewski, Stefan Stürmer u.a., S. 16 f. )

Im Gegenteil – auf S. 31 des Gutachtens wird der Kindesvater wie folgt zitiert:

Er hätte Julia gerne zu sich in seinen Haushalt genommen. Er habe auch eine Privatschule für sie bereits ausgesucht. Das sei das Pädagogium in Baden-Baden gewesen. Das wäre eine lnternatsbeschulung gewesen. Aufgrund der mangelnden sozialen Kompetenz von Julia habe er davon aber Abstand genommen. Jetzt wolle er das nicht mehr, weil es Julia in der Pflegefamilie sehr gut gehe und sie dort auch bleiben wolle.

Er hätte auch ein privates Kinderheim für Julia in Aussicht gehabt. Dieser Heimplatz wäre in Sinsheim gewesen. Auch davon habe er Abstand genommen, weil es Julia in der Pflegefamilie jetzt gut gehe.“

  • Einerseits wird der Kindesvater also mit der Behauptung zitiert, er hätte das Kind gern in seinen Haushalt aufgenommen, was bedeuten würde, dass sie bei ihm gewohnt und eine Regelschule besucht hätte, während er andererseits klarstellt, dass er die Tochter gar nicht bei sich wohnen lassen wollte, dass er sie entweder in ein Internat oder in ein privates Kinderheim abgeschoben hätte. Klarer Widerspruch – den die Gutachterin aber einfach so stehen lässt.
  • In den zitierten Aussagen des Kindesvaters steckt auch die Behauptung, dass das Kind in der Pflegefamilie bleiben wolle. Diese Behauptung ist falsch, denn der Gutachterin sagte das Kind, siehe Gutachten, S. 38: „Eigentlich sei es in der Pflegefamilie gut, sie wolle trotzdem wieder nach Hause zu ihrer Mama.“ So kommt die Frage auf, ob der Kindesvater insofern log, oder ob er maßgebliche innere Wünsche seiner Tochter gar nicht kennt. Auch das ließ die Gutachterin einfach so stehen.
  • Von einer irgendwie fassbaren sinnvollen Methodik kann daher keine Rede sein, weil es insofern nicht einmal den kleinsten dokumentarischen Hinweis gibt, aber auch, weil Widersprüchen und objektiven Unwahrheiten in den Aussagen des Kindesvaters nachweislich nicht nachgegangen wurde, im Gegenteil: „Bei Herrn DXXX war die Exploration durch seine Sprachstörung erschwert ansonsten zeigten sich bei ihm keine Auffälligkeiten. Er hat sehr strukturiert und nachvollziehbar die Lebenssituation von Julia und seine Lebenssituation dargestellt.“ (Gutachten, S. 33). Demnach müssten Falschaussagen und Widersprüche nach Ansicht der Gutachterin Elemente einer sehr guten Realitätsdarstellung sein. Das ist natürlich Unsinn, bereits hier entlarvt die Gutachterin sich als Scharlatanin.

Gegen eine methodologisch vorgeplante systematische Befragung sprechen im Falle der Exploration des Kindesvaters eindeutig weitere Aspekte:

    • Die Kindesmutter warf dem Kindesvater in ihrer Exploration am 17.06. 2019 vor, er habe sie gegen innere Widerstände dazu gedrängt, sich gemeinsam mit ihm in Swinger-Clubs zu betätigen, was bei ihr zu einer reaktiven Depression geführt habe (Gutachten, S. 14 f.). Mit anderen Worten: Der Kindesvater habe die Kindesmutter psychisch zum Sex mit ihr fremden Männern genötigt – eine Anschuldigung, zu der ein Kindesvater, der verdächtigt wird, seine Tochter sexuell missbraucht zu haben, sich im Rahmen der hier vorliegenden Ziele des Gutachtens zweifellos äußern und erklären sollte. Entsprechend wären im Rahmen einer systematisch vorgeplanten Befragung entsprechende Fragen zu generieren gewesen, wozu die Gutachterin auch hinreichend Zeit gehabt hatte, denn die Exploration des Kindesvaters begann erst zehn Tage später, am 27,06.2019. Tatsache ist, dass die Exploration des Kindesvaters lt. Gutachten keinerlei Hinweis darauf ergibt, dass dieses Thema in der Exploration des Kindesvater auch nur angesprochen wurde.
    • Obwohl der Kindesvater seine Erziehungsfähigkeit zu keinem Zeitpunkt irgendwie unter Beweis gestellt hatte, in seinem ganzen Leben hatte er nach seinen eigenen Angaben nichts mit Kindererziehung zu tun (Punkt 1, Gutachten S. 27 ff.), obwohl er der Gutachterin erklärt hatte, dass er sich eine Aufnahme der Tochter in seinem Haushalt so vorgestellt hatte, dass er sie entweder in einem Internat oder in einem Kinderheim untergebracht hätte, was unzweifelhaft bedeutet, dass er sich entweder für erziehungsunfähig hält oder dass es ihm an einer tiefen emotionalen Bindung zur Tochter fehlt, also am Willen, sich selbst um ihre Erziehung zu kümmern (Punkt 2, s.o.), obwohl er die Gutachterin in einem sehr wichtigen Punkt betreffend das Wohl der Tochter anlog, dass sie eben in der Pflegefamilie bleiben wolle (Punkt 3, s.o.), obwohl der Vorwurf der Kindesmutter im Raum steht, sie sei gegen ihren inneren Willen vom Kindesvater psychisch zum Sex mit fremden Männern gezwungen worden (Punkt 4, s.o.) und obwohl die Kindesmutter mit Bezug auf geführte Aufzeichnungen seit Jahren konsequent den Verdacht erhebt, der Kindesvater habe die Tochter sexuell missbraucht (Punkt 5, s.o.) bewertet die Gutachterin den Kindesvater als erziehungsfähig (Gutachten, S. 46). Hier wird unzweifelhaft deutlich, dass methodologisch geeignetes Vorgehen zwar behauptet, aber – um es vorsichtig auszudrücken – ausgesprochen dilettantisches Vorgehen praktiziert wurde.

 

Bereits die Vortäuschung eines fachlich fundierten Vorgehens hinsichtlich der Exploration des Kindesvaters, während selbst für Laien erkennbar ist, dass die Exploration und deren Auswertung unter solch erheblichen Mängeln leidet, dass ein fachlich fundiertes Vorgehen unmöglich deren Grundlage gewesen sein kann, macht das gesamte Gutachten unbrauchbar: Eine Gutachterin, die sich solche Dinge herausnimmt, kann nicht als geeignete Empfehlungsgeberin verstanden werden.

Auch die Exploration der Kindesmutter leidet unter erheblichen Mängeln, so wird z.B. die Lebenssituation der Julia in den letzten Jahren bei der Mutter nicht erfasst, was zu einer Unterdrückung entscheidungsrelevanter Daten führt: Im Gutachten beschrieben wird nur die problematische Zeit bis 2015, die Jahre danach bis zur „Inobhutnahme“ werden praktisch unterschlagen. So kann die Gutachterin den falschen Eindruck erzeugen, Julia habe bei der Mutter Probleme gehabt, die sich in der Pflegefamilie aufgelöst hätten. Tatsache ist, dazu gibt es auch Nachweise, dass Julia in den letzten Jahren vor der Inobhutnahme keine Verhaltensauffälligkeiten mehr zeigte, sozial gut integriert war und eine gute Schülerin war. Diese Dinge werden von der Gutachterin praktisch unterdrückt – warum, wenn nicht deshalb, um eine falsche Empfehlung begründen zu können? Dass ein solches Vorgehen einer von „Westhoff et al., 2000“ vorgestellten Methodik entspreche, würden Westhoff et. al., wenn man sie damit konfrontierte, zweifellos entrüstet zurückweisen. Es ließen sich mehrere weitere Aspekte dafür aufführen, dass auch hier nicht fachlich geeignete Methodik die Grundlage war, sondern, wenn man schon von Methodik spricht, dann Methodik zur Erstellung von Falschgutachten.

012 Vortäuschen erfolgter Interaktionsanalysen „nach Jacob (2016)“

Weiterhin, ebenfalls auf S. 4 finden sich unter der Überschrift

Folgende Untersuchungsmethoden wurden eingesetzt:“

folgende Behauptungen:

Psychodiagnostische Untersuchung des Kindes Julia DXXX bei der lnteraktionsbeobachtung erfolgte eine kriteriengelenkte Auswertung der lnteraktionsbeobachtung nach Jacob (2016).“

Hier fehlt es nicht nur an der Dokumentation der Methodik im vorliegenden Fall, sondern hier fehlt es schon an geschilderten Interaktionsbeobachtungen, wenn man davon absieht, dass das Kind sich in Gegenwart des Kindesvaters unsicher / ängstlich verhielt (Gutachten, S. 33 f.) und sich erst dann offener präsentierte, als es mit der Gutachterin allein war (ebenda), und davon absieht, dass es sich, als es dem Kindesvater nach der Befragung, die die Gutachterin mit dem Kind allein durchführte, wieder zugeführt wurde, auf den Schoß des Vaters setzte (Gutachten, S. 35). Eindeutig spiegelt die Gutachterin mit der oben zitierten Behauptung etwas vor, was es nicht gab: Eine kriteriengelenkte Auswertung einer Interaktionsbeobachtung kann es nur geben, wenn es auch eine hinreichende Interaktionsbeobachtung gegeben hat, doch dem Gutachten ist nicht zu entnehmen, dass es eine solche gegeben habe, auch nicht, wie sie ausgewertet worden sein soll.

Doch das hindert die Gutachterin nicht, eine Bewertung angeblich beobachteter Interaktionen des Kindes mit dem Kindesvater vorzunehmen:Während der direkten Verhaltensbeobachtung des Kindes mit dem Vater zeigte sie sich dem Vater gegenüber vertrauensvoll zugewandt.“ (Gutachten, S. 47) Auch hier gaukelt die Gutachterin erkennbar etwas vor, wenn man nicht annehmen will, dass „Jacob, 2016“ ein Verfahren vorgestellt habe, mit dem man nicht stattgefundene Interaktionsbeobachtungen auswerten kann.

013 Vortäuschung testdiagnostischer Fundierung des Gutachtens

Auf Seite 4 werden ebenfalls unter dem Punkt der eingesetzten Untersuchungsmethoden mehrere psychologische Testverfahren aufgeführt, was zweifellos einen wissenschaftlichen Anstrich verleiht:

„• Elternbild-Fragebogen für Kinder und Jugendliche, EBF-KJ (K. Titze und U. Lehmkuh!, 2010)

Screening psychischer Störungen im Jugendalter Jugendalter-Il, SPS-J-Il (P. Hampel und F. Petermann, 2012)

Depressionsinventar für Kinder und Jugendliche, DIKJ: (J. Stiensmeier-Pelster, M. Braune-Krickau, M. Schürmann und K. Duda, 3., überarbeitete und neu normierte Auflage, 2014)“

Allerdings kann von einem fachgerechten Einsatz der Testdiagnostik keine Rede sein:

      • Nur an einer einzigen Stelle der gutachterlichen Beurteilungen ab S. 46 wird erkennbar, dass die Gutachterin die Testergebnisse überhaupt einbezieht:
      • Bei der testpsychologischen Untersuchung lagen die Werte in Bezug auf das Beziehungs- und Bindungserleben von Julia gegenüber dem Vater und der Mutter etwa im gleichen hohen Bereich.“

        Für die Fragen, die das Gutachten beantworten soll, liefern die Tests demnach einen Erklärungsbeitrag von null, so dass man sich fragen muss, weshalb diese Tests überhaupt gemacht wurden.

        Der Gutachterin hätte zudem auffallen müssen, dass entweder die Testergebnisse oder ihre Aussagen über die Testergebnisse in Widerspruch zu den Aussagen des Kindes stehen, das bei der Mutter wohnen will (s.o.), dem es aber ausreicht, den Vater 14-täglich zu sehen (Gutachten, S.43), was für eine deutlich stärkere Bedeutung der Mutter für das Kind gegenüber derjenigen des Vaters spricht. Bestätigung erhält dieser Unterschied auch dadurch, dass der Vater Julia in ein Internat oder Heim abschieben würde (s.o.), was eben nicht für herzliche Vaterliebe zum Kind spricht, was ein Kind natürlich auch registriert, während die Mutter voll und ganz für das Kind da sein will, was ein Kind eben auch registriert..

        Haben die Testverfahren also versagt, oder wurden die Ergebnisse verfremdet oder falsch gedeutet? Man kann darüber nur spekulieren, denn:

      • Die Darstellung der Testergebnisse ist unangemessen dürftig, denn qualitative Testverfahren sind stets mit Unsicherheiten und Ungenauigkeiten behaftet, ein x-beliebiger T-Wert nach einer Student-Verteilung in einem qualitativen Testverfahren darf keineswegs so gesehen werden, wie etwa die Messung einer Stromspannung mit einem geeichten Messgerät. Auch die Definition von Normalität ist keineswegs unproblematisch, denn wenn es in einer Gesellschaft bereits normal ist, psychisch krank zu sein, dann ist das in psychologischen Testverfahren tatsächlich der Maßstab für Normalität, während psychisch Gesunde als abnorm eingestuft werden können. Zu den Aufgaben eines seriösen Gutachters gehört es daher, Ungenauigkeiten und sonstige Problematiken für die Rezipienten des Gutachtens verständlich zu erläutern, und daran mangelt es in allen drei Fällen (Gutachten, S. 43 ff.).
      • Völlig unverständlich wird die Darstellung betreffend den Eltern-Bild-Fragebogen, Gutachten, S. 44 f.:

        Ein T-Wert im Bereich zwischen 35 und 65 beschreibt den Normalbereich. T-Werte auf den Risikoskalen 65 und höher und TWerte auf den Ressourcen-Skalen ab 35 und niedriger weisen auf eine belastete Eltern-Kind-Beziehung in dem Bereich hin. Zusätzlich wird ein Gesamt-Index für die Eltern-Kind-Beziehung ermittelt. Für diese gelten vergleichbare Normwerte.“

Die angegebenen Gesamt-Indexwerte von 70 für die Mutter-Kind-Beziehung und von 68 für die Vater-Kind-Beziehung, jeweils aus Kindessicht, sind größer als jeder der Einzelwerte, und unklar bleibt, welche kritischen Grenzen es hier geben soll und was die Werte überhaupt bedeuten.

Lässt die Gutachterin den Leser hier bewusst im Ungewissen, will sie Ergebnisdeutungen unterschlagen, die zu ihren Empfehlungen nicht passen würden? Man weiß es nicht, weil die Gutachterin nicht erklärt, was die Testergebnisse zu bedeuten haben.

014 Zusammenfassung zum Punkt 01:

Was die Gutachterin an angeblich eingesetzten Untersuchungsmethoden anführt, hat sie teilweise definitiv nicht angewandt (Explorationen), konnte sie in einem anderen Teil nicht anwenden, weil es keine Interaktionsbeobachtung gab, und wurde in dem verbleibenden Teil (Psychologische Testverfahren) zwar durchgeführt, doch wurden die erzielten Ergebnisse nur unzureichend erläutert und vor allem nicht nachvollziehbar verwendet.

Die methodologische Basis des Gutachtens ist daher mit der Note „ungenügend“ zu bewerten, das Gutachten ist auf der Basis von Freistil / gutachterlicher Beliebigkeit entstanden und daher zu verwerfen.

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Nun, wenn Richter Dr. Jkaus Ziegler, Richterin Dr. Kerstin Schlcht und Richterin Heike Wanner-Siebinger vom OLG-Stuttgart das Gutachten der Dr. med.  Marianne Clauß tatsächlich für wissenschaftlich halten sollten, dann müssen sie bekloppt sein – Richterscrapie auch am OLG-Stuttgart?

Ich glaube eher nicht – ich gehe davon aus, dass eine kriminelle Aktionsgemeinschaft von Jugtendamt, Justiz und Gutachterin im vorliegenden Fall zu den markanten Auffälligkeiten geführt hat. Wie auch immer: Man darf diesen Dreck nicht dulden, man muss gegen ihn angehen. Und dies wird in einer Art und Weise geschehen, die zwar legal ist, aber den Vorstellungen einer gerechten Strafe für solche abartigen extrem-Asozialitäten zumindest sehr nahe kommen wird.

Herzlichst!

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

 

@ meine Herzensgeschwister der Weltgemeinschaft United-Anarchists:

Wir sind auf dem Wege, und werden ihn bis zum Ende gehen.

Und wir werden den Sieg der Vernunft und Gerechtigkeit für die Menschheit erkämpfen!

Moving on!

Ich liebe Euch!

Ihr wisst, was Ihr zu tun habt, falls man mich ausschalten sollte: Dann müsst Ihr Terror und Angstmache mit Terror und Angstmache beantworten, und zwar so, dass die Satanisten die Hosen wirklich voll haben. Lieber viel zu viel, als nur ein kleines Bisschen zu wenig.

Euer

Winfried Sobottka

 

 

 

 

 

Höchste Warnung vor GUTACHTENSTELLE PROF. DR. TOBIAS RENNER, TÜBINGEN, und Dr. med. Dipl.-Psych. Marianne Clauß, Familiengutachten

Herzlich begrüßte Frauen und Männer,

es ist erschreckend, auf welch breiter Bahn Familiengutachten in Deutschland schwerste Zerstörungen menschlicher Existenzen bewirken, Gutachten, bei denen man sich sagen muss: „Entweder ist die Gutachterin/der Gutachter strohdumm, oder sie / er hat absichtlich ein Falschgutachten erstellt.“

Ein solcher Fall liegt mir in Form eines Gutachtens vor, das die GUTACHTENSTELLE PROF. DR. TOBIAS RENNER, TÜBINGEN im Verfahren 1 F 855/18 im Auftrag des Amtsgerichts  Biberach an der Riß von der „Gutachterin“ Dr. med. Dipl.-Psych. Marianne Clauß, Tübingen, hat erstellen lassen.

So hält die Gutachterin es u.a. für normal, dass eine Dreijährige nach dem Vaterumgang das im Folgenden beschriebene Verhalten zeigt, Name des Kindes geändert::

„Dann nahm sie ihren Teddybär und ging wieder in den Schambereich mit dem Teddybären In dar Hand und machte Küsse. Der Teddybär küsst den Intimbereich und  Lara ließ den Teddybär sagen: „Lieber Bär.“

Sie ging wie bei einer Ganzkörpermassage alle Körperteile einschließlich Kopf nochmal durch.benannte Bauchnabel, Arme, Schultern, Kopf, … Auf die Frage, war massiert wurde, antwortete Lara: „Der Papa.“ „

Ein weiteres Beispiel.

„Sie geht zurück Ins Wohnzimmer, legte sich auf die Couch. Sie zeigte verschiedene Posen, schiebt wieder die Hand zwischen die Beine und sagte denn zuerst ‚ich will das nicht.‘ Dann aber gleich: Oh, das Ist doch schön.“ 

Allerdings hatte die „Gutachterin“ sich auch nicht besonders interessiert gezeigt, was die umfangreichen Aufzeichnungen der Kindesmutter zu dem Thema angeht, Nur einen Bruchteil der Aufzeichnungen nahm sie an sich, schrieb darüber dann pauschal, ohne auf Einzelheiten einzugehen:

„Beispielsweise habe Lara sich entkleidet und sich zwischen die Beine gefasst, sie habe gesagt, Papa habe sie am Körper massiert o. a. m..

Es gehört zu einer normalen psychosexuellen Entwicklung eines Kindes, dass ein
Kind dieses Alters sich mit seinen Genitalien und mit denen anderer beschäftigt.
Teilweise kommt es bei Kindern auch zu einer lustvollen Masturbation, teilweise
bis zum Orgasmus. Zeigen der eigenen Genitalien und Manipulationen daran, sind
als normale Ausdrucksformen kindlicher Sexualität zu bewerten, wobei die
Freiwilligkeit der Beteiligten vorausgesetzt wird. (Näheres dazu Pohling, A., 2014,
Gordon & Schröder, 2015). “ 

Nicht nur, dass die „Gutachterin“ sich nicht konkret mit den einzelnen Schilderungen auseinandersetzt, sondern sie – wissenschaftlich völlig unzulässig –  im Handstreich  pauschal  erschlägt, nein, sie zitiert nicht einmal die angeblichen Belege für ihre Behauptung nachvollziehbar: Soll man die angegebenen Werke komplett lesen, in der Hoffnung, einen Beleg zu finden?  Warum unterschlägt die „Gutachterin“, auf welche konkreten Inhalte der beiden Werke sie sich stützt (Seitenzahlen, Zitate)? Auch das Vorgehen ist wissenschaftlich völlig unzulässig und macht eine Überprüfung der „gutachterlichen“ Bewertung anhand der angegebenen „Quellen“ praktisch unmöglich., Mit solcher Zitierweise würde keine Diplomarbeit auch nur mit der Note „ausreichend“ durchgehen, und natürlich weiß eine promovierte Medizinerin das ebenso wie eine Diplompsychologin. Die zitierten Werke sind übrigens grundlegend einführende Literatur, keineswegs tief gehende Werke der Wissenchaft. Das Inhaltsverzeichnis von Pohling, A. 2014 sieht beispielsweise so aus:

Ganze 8 Seiten inklusive Einleitung, zzgl. Literaturliste, werden zum Thema „Sexualpädagogik und Sexualerziehung“ geboten, womit bereits klar ist, welche Funktion die Quelle erfüllen kann: Sie kann Ahnungslosen einen groben Überblick über das genannte Gebiet geben und eine Art Wegweiser für den sein, der sich mittels anderer Quellen tiefgehender mit dem Thema befassen will, mehr aber eben nicht. .Dass die „Gutachterin“ eine solche Quelle anführt, um Beschreibungen wie die oben als jedenfalls bedeutungslos abzutun, kann nur den Schluss zulassen, dass die „Gutachterin“ sich mit der komplizierten Problematik der Erkennung  sexuellen Kindesmissbrauchs nicht tiefgehend auseinandergesetzt hat, salopp gesaqt: Dass sie keine Ahnung davon hat.

Auch die zweite angegebene Quelle ist ein Einführungswerk in das Thema „Sexuelle Probleme“ und bietet auf  136 Seiten einen strukturierten und grundlegenden Einblick in die „wissenschaftliche“ (rtichtiger: dogmatische) Auseinandersetzung mit sexuellen Problemen aller Art, also ebenfalls ein Werk für Neueinsteiger, die eine erste Orientierung suchen, also auch ein Werk vornehmlich für diejenigen, die (noch) keine Ahnung vom Thema haben.

Es ist praktisch ausgeschlossen, dass sich in beiden angegebenen Quellen irgendetwas finden könnte, was das Vorgehen der Dr. Marianne Clauß, die Misshandlungsvorwürfe wie oben beschrieben als unzutreffend einzuordnen, rechtfertigen könnte..

Doch es kommt noch schlimmer:

„Im Rahmen der späteren stationären Rehabilitationsbehandlungen wurde jeweils
eine Traumatisierung von Lara angenommen. Es gibt aber keine Hinweise dahingehend, dass von Seiten der dortigen Fachkräfte eine sexuelle Traumatisierung
angenommen wurde. Vielmehr hat beispielsweise die Kitzberg-Klinik von einer
Bindungstraumatisierung von Lara gesprochen sowie eine lnteraktionsstörung
zwischen der Mutter und Lara beschrieben.“

Dass die „Gutachterin“ – geht man vom INhalt ihrs „Gutachtens“ aus – hier die Fontane-Klinik in Mittenwalde mit der Kitzberg-Klinik verwechselt, muss kein Hinweis auf Alzheimer oder Demenz seitens der Gutachterin sein, ein Hinweis auf Sorgfalt bei der Gutachtenerstellung ist es allerdings auch nicht. Doch das Schlimme ist, dass die Gutachterin hier den Eindruck erweckt („Keine Hinweise, …dass eine sexuelle Traumatisierung angenommen wurde, vielmehr„), eine Bindungstraumatisierung und eine Interaktionsstörung zwischen Mutter und Lara würden gegen sexuellen  Missbrauch durch den Vater sprechen! Dabei sind Bindungstraumatisierungen oft auf sexuellen Missbrauch:durch eine Bezugsperson zurückzuführen, und wenn die Bezugsperson Vater das Kind stark traumatisiert, dann spiegelt sich das selbstverständlich generell im Verhalten des Kindes wider, also auch in der Interaktion des Kindes mit der Mutter! Die Feststellungen der Klinik widersprechen dem Verdacht des sexuellen Kindesmissbrauchs also nicht, wie die Gutachterin es erkennbar suggerieren will, sondern passen durchaus zu ihm! 

Wenn Dr.med Dipl.-Psych. Marianne Clauß geschäftsfähig sein sollte, dann muss man feststellen, dass sie vorsätzlich bemüht war, den Verdacht des sexuellen Missbrauchs der Lara durch ihren Vater mit völlig untauglichen „Argumenten“ aus der Welt zu schaffen, und darauf bauend empfahl sie dann, der Mutter das Sorgerecht zu entziehen und es dem Vater allein zu überlassen.

Ich betrachte das als kriminell. und werde die Mutter dabei unterstützen, Strafanzeige gegen die Gutachterin Dr. Marianne Clauß zu erstatten und über den Fortgang im Internet berichten..Andere Opfer der Gutachterin Dr. Marianne Clauß und der Gutachtenstelle Prof. Dr. Tobias Renner bitte ich, sich an den Verein Lichtblick e.v. zu wenden, der zu meinen Kooperationspartnern gehört:

Lichtblick Verein für soziale Verantwortung e.V.

Herzlichst!

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS