Estlands Außenminister Urmas Reinsalu hat Recht, Olaf Scholz!

Es gibt eine individuelle und eine kollektive Schuld aufgrund von Passivität gegenüber Unrecht!

12.43 Uhr: Estlands Außenminister Urmas Reinsalu hat in der Diskussion um Einreisebeschränkungen für Russen den Worten von Bundeskanzler Olaf Scholz widersprochen. »Ich bin nicht einverstanden mit einem Ansatz, bei dem wir die sogenannten einfachen russischen Bürger nehmen und sie von Putin unterscheiden. Der Krieg wird von der Russischen Föderation als Staat geführt. Und zweifellos tragen die russischen Bürger durch ihre Passivität moralische Verantwortung dafür«, sagte der Chefdiplomat des baltischen EU- und Nato-Landes im Fernsehen.

Quelle: https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-news-am-freitag-die-entwicklungen-im-ueberblick-a-5955d1ec-63c0-4408-82ea-5ac8396a5362

Olaf Scholz sollte sich zu Tode schämen!

Mit seiner Darstellung kippt er Wasser auf die Mühlen aller Diktatoren, denn die Botschaft lautet:

„Niemand muss sich gegen Unrecht wehren, wenn es für ihn mit Unanehmlichkeiten oder gar mit gefahren verbunden ist!“

Demnach konnten 80 Millionen Deutsche absolut nichts für die Verbrechen Hitlers, können Bundebürger sich gemütlich in den Fernsehsessel lehnen, während der BRD-Faschismus immer weiter ausgebaut wird – „sich herauszuhalten“ wird von Scholz salonfähig gemacht, und damit wird jedes Korrektiv staatlicher / gesellschaftlicher Entgleisung „neutralisiert“.

Nein, es ist nicht salonfähig, sich herauszuhalten, wenn Unrecht begangen wird, Olaf Scholz, es ist vielmehr erbärmlich!

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

@ an meine Herzensgeschwister von U.A.: Moving on!

Ich liebe alle, die für das Richtige kämpfen, denn geschenkt bekommen werden wir nichts!

Euer

Winfried Sobottka

Winfried Sobottka: Nato lässt Ukraine verbluten!

Die Ukraine muss alle Waffen bekommen, die sie braucht!

Es erschließt sich mir nicht im Geringsten, wie man einerseits nicht aufhören kann, sich wegen der Unterstützung der Ukraine zu loben, andererseits aber Waffenlieferungen bestmöglich verzögert, am besten auf St. Nimmerlein, wie Bundeskanzler Olaf Scholz es mit seinen Komplizen von SPD, FDP und Grünen tut, ansonsten aber schlichtweg zu wenig liefert, um einen wirksamen Kampf gegen Russland zu ermöglichen, auch wenn das Geleistete bereits zig-Milliarden kosten mag – zu wenig ist zu wenig.

Das Grundgesetz des Krieges wird außer Acht gelassen!

Das Grundgesetz des Krieges heißt: Man versucht, mehr Kampfkraft aufzubieten als der Kriegsgegner, also stärker zu sein als er. Da beide Seiten das versuchen, führt es in langwierigen Kriegen stets dazu, dass beide Seiten alles aus sich herausholen. Das kann man empirisch belegen mit den Situationen aller Länder, die maßgeblich am 2. Weltkrieg beteiligt waren: Wehrfähige Männer an die Front, Frauen in die Fabriken, Kriegsgefangene in die Produktion, Rationierung von Lebensmitteln, Umstellung von Konsumgüterproduktion auf Rüstungsgüterproduktion usw. 1945 gab es – abgesehen von Politfunktionären und Großkapitalisten – keine Übergewichtigen in Europa.

Nazi-Deutschland wurde nicht etwa besiegt, weil sein Militär schlecht gekämpft hätte, sondern weil es Soldaten und Material nicht mehr ersetzen konnte und ihm das Benzin und bestimmte Rohstoffe, beispielsweise Chrom, damals wichtig für standfeste Düsentriebwerke, ausgegangen waren. Man konnte feindliche Panzer und Flugzeuge nicht so schnell zerstören, wie sie produziert wurden, und gute Piloten nicht so schnell ausbilden, wie man Piloten verlor.

Es ist keine Frage, wer letztlich siegen wird, wenn die Ukraine nicht ausreichend unterstützt wird: Der Gigant Russland.

Wie kann ein Bundeskanzler Olaf Scholz, wie ein Präsident Biden aber sagen, die Ukraine müsse siegen, wenn sie der Ukraine die nötige Hilfe verweigern?

Ein SPIEGEL-Artikel dokumentiert das Unverständnis der „Helfer“

Zitat:

Kiews überraschende Waffenwunschliste

1000 Haubitzen, 300 Raketenwerfer, 1000 Drohnen: Ein Berater von Präsident Selenskyj hat so viele schwere Waffen angefordert, dass selbst die US-Armee den Wunsch kaum erfüllen kann. Was steckt dahinter?

Zitat Ende

Quelle:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/russlands-krieg-in-der-ukraine-was-hinter-kiews-langer-waffen-wunschliste-steckt-a-277a795c-804d-474c-a028-ef9b45517a2b

Anschließend wird ausgeführt, dass die Größenordnung der Forderungen alle überfordere, so viel habe man ja gerade selbst!

Na und?

Wofür brauchen die USA kurzfristig Panzer und Raketenwerfer? Plant Mexiko einen Angriff auf die USA? Oder Kanada? Oder wollen die Chinesen in Kalifornien landen? Die USA brauchen in ihrem Land auf absehbare Zeit keine Heereswaffen. Und Europa? Der einzige potenzielle Feind ist Putin, und dessen Kampfkraft durch eine massive Unterstützung der Ukraine maßgeblich und nachhaltig zu schwächen, ist der beste Schutz vor einem russischen Angriff. Indem man der Ukraine die Möglichkeit gibt, Putin maßgeblich zu entwaffnen, reduziert man objektiv das Maß notwendiger Stärke zur Eigenverteidigung, das ist eine Milchmädchenrechnung. Damit können die NATO-Verpflichtungen für Länder wie Frankreich, Italien, Deutschland und Großbritannien drastisch reduziert werden, zugunsten von Lieferungen an die Ukraine, lediglich die Ostflanke müsste gut gerüstet bleiben.

Eine andere Möglichkeit, der Ukraine zum Sieg zu verhelfen, gibt es nicht. Kleckern und Versprechungen reichen nicht, es muss gehandelt und geklotzt werden.

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

PS: Aufruf zur Unterstützung der Ukraine! Ich helfe seit März monatlich mit wenig, was für mich aber durchaus einen Verzicht bedeutet – machen Sie es bitte nach, macht Ihr es bitte nach! Viel wenig ist ein viel!

Putin muss so schnell wie möglich scheitern, keine andere „Lösung“ darf akzeptiert werden! Tag für Tag regiert das Grauen in der Ukraine, ein Grauen, das weder die Menschen der Ukraine noch die russischen Soldaten und deren Angehörige verdient haben, das gerechterweise aber nur mit einem Sieg der Ukraine beendet werden kann!