Winfried Sobottka: Nato lässt Ukraine verbluten!

Die Ukraine muss alle Waffen bekommen, die sie braucht!

Es erschließt sich mir nicht im Geringsten, wie man einerseits nicht aufhören kann, sich wegen der Unterstützung der Ukraine zu loben, andererseits aber Waffenlieferungen bestmöglich verzögert, am besten auf St. Nimmerlein, wie Bundeskanzler Olaf Scholz es mit seinen Komplizen von SPD, FDP und Grünen tut, ansonsten aber schlichtweg zu wenig liefert, um einen wirksamen Kampf gegen Russland zu ermöglichen, auch wenn das Geleistete bereits zig-Milliarden kosten mag – zu wenig ist zu wenig.

Das Grundgesetz des Krieges wird außer Acht gelassen!

Das Grundgesetz des Krieges heißt: Man versucht, mehr Kampfkraft aufzubieten als der Kriegsgegner, also stärker zu sein als er. Da beide Seiten das versuchen, führt es in langwierigen Kriegen stets dazu, dass beide Seiten alles aus sich herausholen. Das kann man empirisch belegen mit den Situationen aller Länder, die maßgeblich am 2. Weltkrieg beteiligt waren: Wehrfähige Männer an die Front, Frauen in die Fabriken, Kriegsgefangene in die Produktion, Rationierung von Lebensmitteln, Umstellung von Konsumgüterproduktion auf Rüstungsgüterproduktion usw. 1945 gab es – abgesehen von Politfunktionären und Großkapitalisten – keine Übergewichtigen in Europa.

Nazi-Deutschland wurde nicht etwa besiegt, weil sein Militär schlecht gekämpft hätte, sondern weil es Soldaten und Material nicht mehr ersetzen konnte und ihm das Benzin und bestimmte Rohstoffe, beispielsweise Chrom, damals wichtig für standfeste Düsentriebwerke, ausgegangen waren. Man konnte feindliche Panzer und Flugzeuge nicht so schnell zerstören, wie sie produziert wurden, und gute Piloten nicht so schnell ausbilden, wie man Piloten verlor.

Es ist keine Frage, wer letztlich siegen wird, wenn die Ukraine nicht ausreichend unterstützt wird: Der Gigant Russland.

Wie kann ein Bundeskanzler Olaf Scholz, wie ein Präsident Biden aber sagen, die Ukraine müsse siegen, wenn sie der Ukraine die nötige Hilfe verweigern?

Ein SPIEGEL-Artikel dokumentiert das Unverständnis der „Helfer“

Zitat:

Kiews überraschende Waffenwunschliste

1000 Haubitzen, 300 Raketenwerfer, 1000 Drohnen: Ein Berater von Präsident Selenskyj hat so viele schwere Waffen angefordert, dass selbst die US-Armee den Wunsch kaum erfüllen kann. Was steckt dahinter?

Zitat Ende

Quelle:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/russlands-krieg-in-der-ukraine-was-hinter-kiews-langer-waffen-wunschliste-steckt-a-277a795c-804d-474c-a028-ef9b45517a2b

Anschließend wird ausgeführt, dass die Größenordnung der Forderungen alle überfordere, so viel habe man ja gerade selbst!

Na und?

Wofür brauchen die USA kurzfristig Panzer und Raketenwerfer? Plant Mexiko einen Angriff auf die USA? Oder Kanada? Oder wollen die Chinesen in Kalifornien landen? Die USA brauchen in ihrem Land auf absehbare Zeit keine Heereswaffen. Und Europa? Der einzige potenzielle Feind ist Putin, und dessen Kampfkraft durch eine massive Unterstützung der Ukraine maßgeblich und nachhaltig zu schwächen, ist der beste Schutz vor einem russischen Angriff. Indem man der Ukraine die Möglichkeit gibt, Putin maßgeblich zu entwaffnen, reduziert man objektiv das Maß notwendiger Stärke zur Eigenverteidigung, das ist eine Milchmädchenrechnung. Damit können die NATO-Verpflichtungen für Länder wie Frankreich, Italien, Deutschland und Großbritannien drastisch reduziert werden, zugunsten von Lieferungen an die Ukraine, lediglich die Ostflanke müsste gut gerüstet bleiben.

Eine andere Möglichkeit, der Ukraine zum Sieg zu verhelfen, gibt es nicht. Kleckern und Versprechungen reichen nicht, es muss gehandelt und geklotzt werden.

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

PS: Aufruf zur Unterstützung der Ukraine! Ich helfe seit März monatlich mit wenig, was für mich aber durchaus einen Verzicht bedeutet – machen Sie es bitte nach, macht Ihr es bitte nach! Viel wenig ist ein viel!

Putin muss so schnell wie möglich scheitern, keine andere „Lösung“ darf akzeptiert werden! Tag für Tag regiert das Grauen in der Ukraine, ein Grauen, das weder die Menschen der Ukraine noch die russischen Soldaten und deren Angehörige verdient haben, das gerechterweise aber nur mit einem Sieg der Ukraine beendet werden kann!

Andrij Melnyk, alle AnarchistINNen der Welt sind jetzt Ukrainer!

Andrij Melnyk, wir stehen mit Bestürzung vor den Verbrechen, die der geisteskranke Diktator Putin am zurecht stolzen Volk der Ukraine begeht!

Andrij Melnyk, in unseren Seelen kocht die Wut im Angesicht von Bombenangriffen und Artilleriefeuer auf Zivilisten, die nicht einmal vor Entbindungskliniken und Schulen halt machen!

Andrij Melnyk, in unseren Seelen kocht auch die Wut wegen der Feigheit der Nato, ganz besonders wegen der Feigheit und des Opportunismus Deutschlands! Im Umgang mit solchen Verbrechern wie Putin muss gelten: „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!“ Nato-Kampfjets könnten mit Genehmigung der souveränen Ukraine deren Luftraum nutzen – warum tun sie es nicht, um Flugverbotszonen abzusichern, um das Ausradieren ukrainischer Städte und die Morde an Frauen, Kindern und Alten zu stoppen?

Andrij Melnyk, wir bewundern die Freiheitsliebe und die Entschlossenheit zur Verteidigung der Freiheit des ukrainischen Volkes!

Andrij Melnyk, ich bin mir sicher, dass es keine Anarchistin, keinen Anarchisten auf der ganzen Welt gibt, die/der nichts tut, um Ihrem Volk in seinem tapferen Kampf beizustehen! Ich habe nicht viel Geld, aber begonnen, monatlich auf das angegebene Konto der Ukrainischen Nationalbank zu spenden, und werde nicht aufhören, solange es nötig und möglich ist.

Andrij Melnyk, Sie haben zutreffend erkannt, was sich hinter der glanzvollen Fassade Deutschlands in Wahrheit verbirgt – Opportunismus, Feigheit, Niedertracht. Entsprechend sind – im Gegensatz zu öffentlichen Lügen – auch die Zustände in der deutschen Justiz, und anstelle einer Demokratie herrscht ein kunstvoll geflochtenes Marionetten-System unter der Regentschaft des deutschen Großkapitals.

Andrij Melnik, es kommt aus der tiefsten Tiefe meines Herzens, wenn ich nun sage: „Ich bin ein Ukrainer!“, und ich bin mir sicher, dass alle AnarchistINNen dieser Welt es mit mir sagen und entsprechend handeln werden!

Herzlichst!

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka, ein Sprecher der Weltgemeinschaft UNITED ANARCHISTS

@ U.A.: Wir müssen die Heldin Marina Ovsyannikova und die Menschen in der Ukraine unterstützen!

Liebe Herzensschwestern und liebe Herzensbrüder!

Ich denke, wir sind uns darin einig, dass jeder Mensch, der das sagt, was alle von uns unterschreiben würden, in dem Moment einer unserer Sprecher ist, in dem Moment für uns alle spreche.

Vor dem Hintergrund dieses Bewusstseins habe ich in unser aller Namen versprochen, der Heldin Marina Ovsyannikova unsere Solidarität zu beweisen und sie niemals zu vergessen, also darauf hinzuwirken, dass sie aus der Gestapo-Haft des Geisteskranken Putin entlassen wird und fortan unbehelligt bleibt.

Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass Ihr alle damit einverstanden seid:

Im Übrigen denke ich, dass wir AnarchistINNen dem Russland Putins den Krieg erklären sollten – durch Taten. Es muss ein Zustand hergestellt werden, in dem Putin gestürzt wird, denn offenbar ist die nationale Macht des geisteskranken Putin ebenso absolut wie seinerzeit die der Geisteskranken Hitler und Stalin.

Wie AnarchistINNen Kriege erklären, nämlich durch verdeckte Taten, dürfte allen klar sein. Es darf nicht um Kamikaze-Handlungen gehen, dafür ist jede Einzelne und jeder Einzelne von Euch viel zu wertvoll für die Menschheit. Ihr wisst, welche Verbindungen Ihr habt, Ihr werdet erkennen, welche Möglichkeiten Ihr habt, und Ihr, davon bin ich überzeugt, werdet besonnen effizient handeln. Wir werden uns dabei nicht der Illusion hingeben, dass Putin einen Monopolanspruch auf das Böse hat – Drecksland ist auch nicht besser, sieht man davon ab, dass Drecksland auf ökonomische, nicht auf militärische Eroberung zielt und derzeit noch weitaus mehr als Putin bemüht ist, einen schönen Schein aufrecht zu halten.

Wir dürfen den Satanisten nicht die Weltherrschaft zugestehen, wenn wir nicht alles verlieren wollen, was uns wertvoll ist.

Ich liebe Euch und verlasse mich auf Euch!

Euer

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS