Prof. Plem-Plem: Winfried Sobottka ist total verrückt! —————-/ z.K. Prof. Henning Ernst Müller, Oliver Garcia, Annika Joeres, Rechtsanwältin Heidrun Jakobs, Dr. Rudolf Sponsel, Justizterror, Faschismus, Psychiatrie = Scharlatanerie, SS-Satanismus, Hannelore Kraft, Thomas Kutschaty

Anarchisten-Boulevard: Guten Abend, sehr geehrter Prof. Plem-Plem, wir freuen uns sehr, Sie wieder einmal als Interviewgast begrüßen zu dürfen. Für diejenigen, die Sie noch nicht kennen, der kurze Hinweis, dass Sie Experte für politischen und religiösen Irrsinn sind, dass man mittels Google mehr über Sie erfahren kann.
Sehr geehrter Prof. Plem-Plem, das heutige Interview läuft in der großen Arena, im apokalypse20xy-Blog anstatt im Blog anarchistenboulevard2013, weil das Thema ein besonderes ist: Der Geisteszustand des Winfried Sobottka.  Bekanntlich haben sich zu dem Punkt mehrfach Psychiater geäußert, siehe zum Beispiel:
und

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Können Sie die Auffassung, Winfried Sobottka sei partiell wahnkrank, nämlich immer dann, wenn es um den Staat und an ihn angrenzende Bereiche gehe, sonst aber nicht, teilen? Halten Sie es für möglich, dass Winfried Sobottka gelegentlich nicht wisse, was er tue, bis hin zur Schuldunfähigkeit?

Prof. Plem-Plem: „Guten Abend, auch ich freue mich, wieder einmal Ihr Gast sein zu dürfen.  Was die psychiatrischen Stellungnahmen zu Winfried Sobottka angeht, so fehlen mir nach eingehendem Studium die Begründungen für die behaupteten Einordnungen, was ja auch dem Psychologen Dr. Rudolf Sponsel aufgefallen ist:

2013-04-03-dr-rudolf-sponsel_ueber_gutachten_winfried-sobottka

Auch ein langjähriger Arzt des Winfried Sobottka, dem Winfried Sobottka seine politischen Ansichten und seine Einsichten im Mordfall Nadine Ostrowski keineswegs verschwiegen hatte, hatte ja erklärt, selbst keinerlei Hinweise auf einen Wahn des Winfried Sobottka  festgestellt zu haben:

dr-friedrich-vollmer_ueber_winfried-sobottkaIch selbst sehe keine klaren Fakten dafür, dem Winfried Sobottka eine geistige Krankheit im üblichen Sinne zuzuordnen, und ich sehe auch nicht, dass irgendjemand fassbare Gründe insofern anbietet. Was ich wohl sehe, ist, dass es beachliche Interessen gibt, Winfried Sobottka als geistig krank, als generell nicht ernst zu nehmen und so weiter zu verunglimpfen, wobei eindeutig die Anklagen des Winfried Sobottka im Mordfall Nadine Ostrowski die herausragende Rolle spielen. Aber gerade in diesem Punkt bietet Herr Sobottka eine hervorragende Rechercheleistung, hat sich seine grundlegenden Urteile zudem von renommierten Rechtsmedizinern und Spurensicherungsexperten verschiedener Landeskriminalämter bestätigen lassen, so dass auch der Wuppertaler Prof. Dr.-Ing. Andreas Wittmann in einem Brief an Winfried Sobottka u.a. zu folgenden  Aussagen kommt:

Ihre Argumentationen zu den Unrichtigkeiten im Falle des Mordes an Nadine Ostrowski sind logisch und mehr als ausreichend durch Belege gestützt, so dass alle von Ihnen gezogenen Schlüsse durchaus möglich,  viele sogar hoch wahrscheinlich, und manche sogar als gesichert einzustufen sind.

und:

Solange aber niemand sagen kann, wie der Verurteilte es geschafft haben könnte, der Nadine die Schlagverletzungen und die Drosselungsverletzungen passend zur Spurenlage beizubringen, solange muss man auch davon ausgehen, dass er es nicht getan haben kann, darf stattdessen nicht einfach sagen: “Ja, das weiß eben nur der Herr Jaworowski“.
Solange man mir nicht darlegen kann, wie er es geschafft haben könnte, solange bin ich davon überzeugt, dass es ihm unmöglich gewesen ist und er bereits deshalb nicht der Täter sein kann.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wittman
Wuppertal , den 7. Mai 2014

Das alles verdeutlicht, dass Winfried Sobottka keineswegs in dem Sinne krank ist, in dem systemkonforme Scharlatane, also Psychiater, ihn für krank erklären bzw. im Staatsauftrag unglaubwürdig machen wollen, auf einer Linie mit offensichtlich geisteskranken Verleumdern, die den Winfried Sobottka anonym auftretend im Internet stalken.“

Anarchisten-Boulevard: „Dann kann man also sagen, dass Winfried Sobottka völlig normal sei, geistig völlig gesund?“

Prof. Plem-Plem: „Nein, das kann man nicht sagen. Er ist nicht in dem Sinne krank, in dem die wahren Staats- und Gesellschaftsverbrecher ihn für krank erklären wollen, aber das heißt nicht, dass er normal oder geistig gesund sei.“

Anarchisten-Boulevard: „Können Sie uns erklären, was Sie damit meinen, sehr geehrter Prof. Plem-Plem?“

Prof. Plem-Plem:: „Gern, einen ersten Einblick kann ein verstorbener Experte geben, der offensichtlich sehr ähnliche Zielvorstellungen hinsichtlich der menschlichen Gesellschaft hatte wie Winfried Sobottka:

Winfried Sobottka muss man sich als jemanden vorstellen, der Unrecht und Unvernunft nicht akzeptieren kann. Anders als viele andere, die sich sagen: „Na ja, schlimme Sachen gab es immer und wird es immer geben, aber solange ich nicht selbst betroffen bin…“ ist Winfried Sobottka unfähig, eine solche ignorante Haltung einzunehmen, was im Grunde dazu führt, dass er ständig Schmerzimpulse erhält. Wie würden Sie jemanden einstufen, der jeden Tag grün und blau geprügelt wird, als körperlich gesund? So können Sie Winfried Sobottka in geistig-emotionaler Beziehung sehen, als jemanden, der permanent geprügelt wird, weil er in einer Welt lebt, die er aufgrund ihrer fehlenden Sensibilität und fehlenden Vernunft nicht ertragen kann. Hinzu kommt, dass man ihn mit gepulsten elektromagnetischen Strahlen bekämpft, was sich wiederum kaum ein Mensch vorstellen kann, so dass man es ihm zumeist schlicht und einfach nicht glaubt. Andere an seiner Stelle hätten sich schon umgebracht oder wären zusammengebrochen und willfährige Opfer der Psychiatrie und ihrer Psychopharmaka geworden, Winfried Sobottka schirmt bestmöglich ab und verfügt über einen sehr starken Willen und gutes Wissen in Sachen Selbstkonditionierung, aber bei bester Gesundheit kann er unter diesen Umständen nicht sein.

Und von Normaliät kann in seinem Falle auch keine Rede sein: Er ist zweifellos ein Exzentriker, der zu ungewöhnlichen Einsichten fähig ist, weil er alles infrage stellt und über ein hohes analytisches und kreatives Potenzial verfügt, was es für viele andere gelegentlich schwer macht, ihn zu verstehen. Das berücksichtigt er nicht immer adäquat, zum Beispiel, wenn er sich nach erklärter Ablehnung dessen, was 1933 bis 1945 als Nationalsozislismus verstanden wurde, selbst als wahren Nationalsozialisten erklärt und diese Erklärung gleich im Namen aller Anarchistinnen und Anarchisten in der BRD und in Österreich abgibt:

Nationalsozialistisches Deuschland

Um es vorweg zu nehmen: Was Hitler und Himmler betrieben haben, hatte mit Nationsalsozialismus nichts zu tun, es war im ersten Falle nüchterner Faschismus, im zweiten Falle durch satanistischen Wahn und esoterische Irrtümer bestimmter Faschismus.

Echte Nationalsozialisten wollen eine starke, von Herzen geeinte und glückliche Volksgemeinschaft, in der die Formel gilt:

„Jede und jeder für jede und jeden!“

Es geht also um Gemeinschaftsgeist und Basisdemokratie, nicht um Kadavergehorsam und Diktatur.

Auch geht es nicht um Rassismus und Herrenmenschenwahn – gesunder Nationalsozialismus stellt nicht das Lebenrecht anderer Völker infrage, sondern ist von Herzen bemüht, auch weltweit ein gedeihliches Zusammenleben aller Menschen herbeizuführen und dann aufrecht zu erhalten.

In diesem Sinne sind wir AnarchistINNen echte und die treuesten Nationalsozialisten, und wir sind bemüht, eine starke Kraft der Einheit des Volkes in diesem Sinne zu sein.

Im Namen der Anarchistinnen und Anarchisten in Österreich und der BRD:

Winfried Sobottka

Quelle: http://nationalsozialismus.freegermany.de/#home

Dass dies ein Versuch war, den echten „Nazis“ Butter vom Brot zu nehmen und fehlgeleitete Nazis zu sozial denkenden Basisdemokraten zu machen – wer kann das schon begreifen? Selbst Prof. Müller vertrat in einem Gedankenaustausch mit Winfried Sobottka die Meinung, man solle sich nicht mit Nazis unterhalten. Selbst die Hochgelehrten leben also in Klischeewelten, die keiner Hinterfragumng standhalten – natürlich muss man sich mit Nazis unterhalten, wenn man ihre Irrtümer ausräumen will, oder soll man sie lieber vergasen oder erschießen?

Entsprechend fallen die Leute massenhaft auf den Demagogieblog herein, in dem Winfried Sobottka als „lupenreiner Nazi“ bezeichnet wird. Winfried Sobottka lebt aus seiner begründbaren Sicht in einer Welt von Dummköpfen, Feiglingen und Psychopathen, die die aus seiner Sicht einfachsten Dinge nicht verstehen, die sich selbst nicht verstehen und daher auch die Gesellschaft nicht verstehen können.“

Anarchisten-Boulevard: „Können Sie das Letztere konkretisieren?“

Prof. Plem-Plem: „Nehmen wir z.B. die Behauptung des Winfried Sobottka, dass die Anwendung der folgenden Formel:

„Die Menschheit richte sich danach, was die Vernünftigen und Gerechten unter den Frauen am Ende des freien und für alle offenen Streites der Argumente wollen, im Großen, im Kleinen, in allem!“

das optimale Vorgehen zur Lösung aller Probleme sei, weil nur so die menschliche Intelligenz und Emotionalität optimal ausgenutzt werde. Das behauptet er seit nunmehr 6 Jahren öffentlich, es wird nun tendenziell durch „neuere Erkenntnisse der Psychologie bestätigt“, doch es wird nicht diskutiert. So, als ob niemand daran interessiert sei, dass die Menschheit zu besseren Entscheidungen komme, so, als ob alle total zufrieden seien mit dem, was wir an Weichenstellungen erleben.

Hält man die Gesellschaft zutreffend für normal, was auch immer das heißen mag, dann ist Winfried Sobottka tatsächlich verrückt – total verrückt.

Winfried Sobottka ist ein ausgeprägter Exzentriker, der auch aufgrund seiner Gegensätze zur Gesellschaft enorm unter Stress steht, den er zur Überraschung seiner Feinde, die auch ganz genau wissen, dass er mit gepulsten elektromagnetischen Strahlen bekämpft wird, bisher enorm gut verarbeitet.“

Anarchisten Boulevard: „Was ist Ihre Botschaft an diejenigen, die auf Winfried Sobottka hoffen?“

Prof. Plem-Plem: „Dass Winfried Sobottka nicht unzerstörbar ist, dass er alle, die ihm heimlich die Daumen drücken, für asoziale Arschlöcher hält, und dass seine Zeit nur noch begrenzt ist. Die asozialen Arschlöcher werden dann entweder selbst kämpfen oder ohne jede sachliche Berechtigtung hoffen müssen.“

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Neues Blog:

http://nbhstrafrecht.wordpress.com

Beate Lakotta und DER SPIEGEL – Demagogie aus der Hölle / z.K. Richter Rudolf Heindl, Prof. Henning Ernst Müller, Rechtsanwältin Heidrun Jakobs,Süddeutsche Zeitung,SZ,Gustl Mollath,Frank Müller, Mike Szymanski,Olaf Przybilla, Uwe Ritzer, anon Berlin, CCC Hamburg, Anonymous Köln

beate_lakotta_der-spiegel-satanische-demagogie

Was tun Beate Lakotta und DER SPIEGEL nicht alles für Geld? Diese Frage ist schon falsch gestellt, denn es muss heißen: „Was tun Beate Lakotta und DER SPIEGEL nicht für Geld?“ Und da fällt einem dann nichts mehr ein:

SPIEGEL-Demagogie im BILD-Stil, TEIL 1:
„Fall Gustl Mollath- Warum der Justizskandal doch keiner   ist“, von Beate Lakotta, 2012-12-13

gesichert unter:

http://dokumentenblog.wordpress.com/2012/12/13/spiegel-demagogie-im-bild-stil-fall-gustl-mollath-warum-der-justizskandal-doch-keiner-ist-beate-lakotta-2012-12-13/

12. 13. 2012

I  Ziel der vorliegenden Analyse

Bereits der Titel des Artikels,„Fall Gustl Mollath- Warum der Justizskandal doch  keiner ist“,  behauptet erstens, im Falle des Gustl Mollath gebe es gar keinen Justizskandal, ein solcher werde nur wahrheitswidrig behauptet, zweitens wird der Anspruch erhoben, der dann folgende Artikel würde diese beiden Behauptungen begründen.

Eine solche Titelung wäre nur dann zulässig, wenn der dann folgende Artikel tatsächlich unstrittig begründen würde, dass im Falle des Gust Mollath ein Justizskandal zwar behauptet werde, in Wahrheit davon aber absolut keine Rede sein könne.

Die vorliegende Arbeit soll untersuchen, inwieweit der Artikel der Beate Lakotta diesem Anspruch gerecht wird. Dazu sollen einerseits die von Beate Lakotta aufgestellten Behauptungen hinterfragt werden, andererseits aber auch deren Bewertungen durch Beate Lakotta, und, soweit sich Hinweise auf unsaubere Methoden der journalistischen Darstellung ergeben sollten, sollen auch diese aufgegriffen und sachlich gewürdigt werden.

Dies soll in Abschnitten erfolgen, die sich einzelnen Komplexen des Falles Gustl Mollath widmen.

II Die einzelnen Komplexe des Falles Gustl Mollath und deren Behandlung durch den Artikel der Beate Lakotta

II 1  Die dem Gustl Mollath von seiner damaligen Ehefrau vorgeworfenen Körperverletzungen und Nötigungen

Dem Gustl Mollath wurden von seiner Frau konkret Taten am 12. August 2001 und am 31. Mai 2002 vorgeworfen.

II 11 – Tatvorwürfe betreffend 12. August 2001

Am 12. August 2001 soll er seine Frau in der damals gemeinsamen Wohnung geschlagen, gebissen und bis zur Ohnmacht gewürgt haben. Bezeugt wird dies nur von Mollaths damaliger Frau, während Mollath diese Taten bestreitet.

Bisher unstrittig ist, dass Mollaths damalige Frau am 14. August 2001 in der Praxis Dr. Madleine Reichel, praktische Ärztin, vorstellig geworden sei, dass sie bei der Gelegenheit die dargestellten Vorwürfe betreffend Gustl Mollath erhoben habe, dass ein Attest mit dem Datum vom 03. Juni 2002 der Praxis Dr. Madleine Reichel existiert, in dem diverse Befunde einer Untersuchung am 14. August 2001 behauptet werden. 

Dazu führt Beate Lakotta u.a. aus: „Da argumentieren Mollaths Unterstützer beispielsweise, anders als drei gut beleumundete forensische Psychiater übereinstimmend feststellten, sei Mollath gar nicht gefährlich. Denn das Attest, das seine Frau vorgelegt habe, sei nicht nur ein Jahr nach dem angeblichen Übergriff Mollaths gegen Petra Mollath ausgestellt worden; es sei möglicherweise eine Fälschung.“

Zum einen wird hier behauptet, „drei gut beleumundete forensische Psychiater“ hätten Mollaths Gefährlichkeit „festgestellt“. „Feststellen“ kann man aber nur Wahres – behaupten hingegen kann man alles. Wenn Beate Lakotta wissen sollte, dass die Gutachter Mollaths Gefährlichkeit  nicht nur behauptet, sondern definitiv festgestellt haben sollten, dann wäre es Aufgabe der Beate Lakotta, allen Lesern zu erklären, wie denn die Gutachter Mollaths Gefährlichkeit sicher festgestellt haben sollen. Das tut sie aber nicht, darauf geht sie gar nicht ein!  Solange Beate Lakotta das aber nicht tut, ist es schlichtweg eine Irreführung der Leser, von der „Feststellung“ einer Gefährlichkeit Mollaths auch nur zu reden.

Tatsache ist, dass die „gut beleumundeten forensischen Psychiater“ Mollaths angebliche Gefährlichkeit begründeten, indem sie  unbewiesene und bestrittene Vorwürfe als wahr unterstellten und darauf dann bauten.

Ohne nun darauf einzugehen, wie es zu bewerten ist, wenn Gutachter anhand unbewiesener Vorwürfe eine Gefährlichkeitsdiagnose erstellen, muss man erkennen, dass Beate Lakotta hier zu einem besonders schmutzigen Mittel der Demagogie greift:

Eine aus unbewiesenen Vorwürfen abgeleitete Gefährlichkeit Mollaths verwendet sie dazu, um genau diese unbewiesenen Vorwürfe als glaubwürdig erscheinen zu lassen!

Schema: Ein Psychiater geht davon aus, dass X kleine Kinder frisst, obwohl es nicht bewiesen ist. Auf dieser Basis sagt der Psychiater: „X ist gefährlich, weil er kleine Kinder frisst.“ Dann sagt Beate Lakotta: „Man muss davon ausgehen, dass X kleine Kinder frisst, denn der Psychiater sagt ja, X sei gefährlich.“

Auf dieser Basis lässt sich jede x-beliebige Verleumdung zu einer sich selbst bestätigenden „Feststellung“ machen, und dieser Methode bedient sich Beate Lakotta hier im Fall des Gustl Mollath. Das ist perfide.

Doch auch ihre Auseinandersetzung mit der Kritik daran, dass die Vorwürfe der damaligen Ehefrau betreffend angebliche Körperverletzungen am 12. August 2001 von Gutachtern und Gericht einfach als wahr angenommen wurden, zeigt demagogische Züge.

Mit ihrer oben zitierten Aussage unterstellt Beate Lakotta allen Kritikern, sie behaupteten, das Attest sei möglicherweise gefälscht – und macht aus dieser Behauptung dann das Generalargument gegen die Kritiker. 

Tatsache aber ist, dass diese Behauptung nur von sehr wenigen erhoben wird – dafür aber andere schwerwiegende Gründe dafür genannt werden, dass die Vorwürfe der damaligen Frau Mollath falsch seien.

Beate Lakotta täuscht also ein Argument, das lediglich an einigen Nebenschauplätzen gehandelt wird, als Hauptargument vor, um dieses dann auszuräumen und so zu tun, als sei damit alle Kritik erledigt. Auch das ist ein Mittel aus der Schmutzkiste der Demagogie: Wenn man einen Standpunkt widerlegen will, dann muss man sich schon mit allen Argumenten für diesen Standpunkt auseinandersetzen.

Dann geht Beate Lakotta soweit, Unklarheiten des Urteils und deren Folgen in einen Angriff auf Kritiker umzuwandeln, die sie kurzerhand als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet, ein Begriff, der im Volksmund fälschlich als „Phantast“ oder „Spinner“ verstanden wird.

Es liegt aber nicht an den Kritikern, dass im Urteil von einem Attest der praktischen Ärztin Dr. Madleine Reichel, Nürnberg, die Rede ist, siehe:

Ausschnitt aus Strafurteil Mollath, S. 17

Es liegt auch nicht an den Kritikern, dass Dr. Madleine Reichel dem STERN offenbar nicht gesagt hatte, dass Ihr Sohn das Attest ausgestellt hatte. Anzunehmen, da der Fall Mollath ja schon seit Wochen in den Medien und gerade auch in den Nürnberger Zeitungen tobte, ist, dass Dr. Madleine Reichel wusste, welche Rolle ein Attest mit ihrer Unterschrift spielte. Entsprechend darf man sicherlich annehmen, dass sie zum Zeitpunkt der STERN-Nachfrage wusste, dass Ihr Sohn,  Markus Reichel, Urheber des Attests war. Warum also hat sie es dann nicht gesagt?

Nach den Darstellungen der Beate Lakotta im SPIEGEL-Artikel war es also so, dass Markus Reichel, 2001 als „Assistenzarzt“ in der Praxis seiner Mutter Dr. Madleine Reichel, das Gespräch mit Mollaths damaliger Frau geführt und die Befunde erhoben hatte – am 14.08. 2001. Dazu schreibt Beate Lakotta:

„Er erinnert sich an die Patientin, ihre Angaben und die Verletzungen hat er dokumentiert. Noch heute sind sie in der Praxis-EDV nachzuvollziehen: Demnach gab Petra Mollath an, ihr Mann habe sie zwei Tage zuvor mehrfach mit der flachen Hand geschlagen, bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und sie gebissen. Sie sei in diesem Jahr schon zweimal von ihm misshandelt worden.“

Merkwürdigerweise ist im Gerichtsurteil allerdings die Rede davon, dass Gustl Mollath seine Frau nicht mit flacher Hand, sondern mit beiden Fäusten geschlagen habe:

Ausschnitt aus Strafurteil Mollath, S. 10

Wie kam das Gericht darauf? Hatte Petra Mollath vor Gericht etwas anderes erzählt als Jahre zuvor dem Arzt? Oder wird Beate Lakotta nun wieder „Verschwörungstheoretiker“ auch für diese Ungereimtheit verantwortlich machen?

Tatsache ist, dass der Assistenzarzt Markus Reichel schlicht und einfach die Vorwürfe der Frau übernahm, denn Augenzeuge von Misshandlungen war er ja nicht gewesen.

Doch folgende Befunde will er erhoben haben:

Die bei uns durchgeführte Untersuchung am 14.08.01 um 11:30 zeigte folgende Befunde: Prellmarke und Hämatom der rechten Schläfe von 3×5 cm Durchmesser, handbreite Hämatome an beiden Oberarmen, Hämatome an beiden Unterschenkeln, am linken Oberschenkel, Würgemale am Hals unterhalb des Kehlkopfes, Bisswunde am rechten Ellenbogen mit Abdruck von Unter- und Oberkiefer (…). Die erhobenen Befunde und Verletzungsmuster decken sich mit der Anamnese, die Schilderungen der Patientin sind durchaus glaubhaft.“

Tatsache ist, dass  Markus Reichel im Jahre 2001, von der Beate Lakotta als „Assistenzarzt“ bezeichnet, ein praktischer Arzt mit wenig Berufserfahrung war, möglicherweise sogar noch in der praktischen Lernphase, wofür der Umstand spricht, dass er das Attest nicht selbst unterzeichnete, so dass seine „Ausbildungsherrin“ unterzeichnen musste.

Dieser Berufsanfänger der praktischen Medizin attestierte unter anderem Würgemale – womit er die Grenzen seiner Kompetenz klar überschritt: Die Feststellung, ob und unter welchen Umständen ein Hämatom am Hals ein Würgemal ist, gehört zu den Aufgaben der Rechtsmedizin, ein normaler praktischer Arzt hat davon überhaupt keine Ahnung, kann also bestenfalls diagnostizieren: „Hämatome am Hals“.

Auch an einer weiteren Stelle überschritt dieser Berufsanfänger der praktischen Medizin klar seine Fachkompetenz: Zwar mag es in dem meisten Fällen zutreffen, dass Frauen mit sichtbaren Verletzungen, die behaupten, diese Verletzungen seien ihnen von ihrem Mann zugefügt worden, die Wahrheit sagen – aber sicher ist es im Einzelfall eben nicht. Vor allem dann nicht, wenn die Frau ein starkes Motiv hat, ihren Mann falsch zu belasten. Dann ist es sogar möglich, dass sie sich anderweitig Verletzungen zuzieht, um auf diesem Wege falsches Belastungsmaterial zu sammeln. Im Falle der damaligen Frau des Gustl Mollath, das weiß man heute, gab es ein sehr starkes Motiv, den eigenen Mann falsch zu belasten.

Ob der Arzt von einem solchen Motiv wusste, oder nicht – er war jedenfalls nicht in der Lage, es auszuschließen, und was er glaubte oder nicht glaubte, war nicht mehr medizinisches Urteil, sondern so viel bzw. so wenig wert wie die subjektive Einschätzung eines Laien. Doch selbst vorsätzliches Falschurteil erscheint keineswegs als unwahrscheinlich: Wäre er tatsächlich davon ausgegangen, dass Mollath seine Frau bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt hatte, hätte er zudem gewusst, was durch Würgen ausgelöst werden kann – bei „idealem Würgen“ (Unterbrechung der Blutzufuhr zum Hirn)  werden sehr schnell bleibende Hirnschäden oder sogar der Tod herbeigeführt, dann wäre er gezwungen gewesen, sich für sofortige Gefahrenabwehr einzusetzen, schließlich hätte bereits das nächste Würgen schlimmste Konsequenzen haben können.

Nicht einmal den angeblichen Tathergang beschreibt  Markus Reichel, dabei ist es doch höchst ungewöhnlich, dass eine Frau sich nicht wehrt, wenn sie gedrosselt wird, dass ein Täter, der sein Opfer schlagen und drosseln kann, auch noch zubeißt – solchen Dingen wäre ein Rechtsmediziner übrigens auch nachgegangen, aber an einer so gründlichen Klärung waren offenbar weder die damalige Frau Mollath noch der damalige „Assistenzarzt“  Markus Reichel interessiert – warum, wenn nicht deshalb, weil beide wussten, dass die Sache faul war?

Warum hat Markus Reichel also keinen Rechtsmediziner eingeschaltet, stattdessen lieber eine Diagnose abgegeben, die er im Rahmen seines medizinischen Wissens gar nicht abgeben konnte?

Warum hat Markus Reichel nicht das zuständige Gesundheitsamt informiert, da Mollath nach Ansicht des Markus Reichel doch hochgradig gefährlich sein musste?

Warum hat Markus Reichel die Verletzungen nicht fotografiert?

Warum hat Markus Reichel sich nicht in einem Gespräch darum bemüht, der damaligen Frau Mollath klar zu machen, dass ein nächstes Würgen schlimmste Folgen haben könne, dass sie nicht mehr mit ihrem Mann in einer Wohnung leben dürfe?

Tatsache: Die damalige Frau Mollath lebte anschließend noch rund neun Monate gemeinsam mit ihrem Mann in einer Wohnung!

Auch das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Vorwürfe der damaligen Frau Mollath gelogen waren: Wenn ein Mensch von einem anderen Menschen bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt wurde, dann hat dieser gewürgte Mensch anschließend panische Angst vor dem Täter – ob er will, oder nicht, denn es ist unmöglich, einen Menschen zu würgen, ohne akute Todesangst in ihm zu erzeugen. Das prägt sich sofort und sehr tief ein. Ein bis zur Ohnmacht gewürgter Mensch könnte nicht mehr mit dem Täter unter einem Dach schlafen! Die damalige Frau Mollath hatte dieses Problem eindeutig nicht.

Bei nüchterner Betrachtung ergibt sich, dass der Arzt  Markus Reichel die Grenzen seiner diagnostischen Möglichkeiten jedenfalls überschritten hatte, als er Hämatome als Würgemale einordnete, aber auch, als er die Schilderungen der Patientin als glaubhaft einordnete. Was Markus Reichel in dem Zusammenhang als „Anamnese“ bezeichnet, ist in besonderer Weise rätselhaft: Hätte die Patientin schon mehrfach solche oder ähnliche Verletzungen vorgezeigt gehabt, dann stünde das doch sicher in den Akten der Praxis, dann würde das doch spätestens jetzt von Beate Lakotta in die Welt hinaus geschrien!!

Im günstigsten Falle ist Markus Reichel also fahrlässig viel zu weit gegangen, als er „Würgemale“ attestierte, als er eine Übereinstimmung der Verletzungen mit den Schilderungen der Patientin attestierte, hat fahrlässig darauf verzichtet, einen kompetenten Facharzt, einen Rechtsmediziner, einzuschalten, hat fahrlässig darauf verzichtet, das Gesundheitsamt einzuschalten, hat fahrlässig darauf verzichtet, die Patientin zu einer sofortigen räumlichen Trennung von ihrem Mann zu bewegen. Vor diesen Hintergründen müsste man allerdings erhebliche Zweifel an der Geschäftsfähigkeit des Markus Reichel haben, die Zulassung als Arzt sollte man ihm jedenfalls entziehen.

Doch durchaus im Bereich des Möglichen ist auch eine andere Variante: Mollath war für viele gut betuchte Nürnberger Bürger eine Gefahr, die man ausschalten wollte, wie wir heute wissen. Sollte es da niemanden gegeben haben, der sagte: „Also, ich kenne da eine Praxis… Mit der könnten wir….“?

Auch diese Möglichkeit ist keineswegs weit hergeholt, solche „Sümpfe“ gibt es überall, und Ärzte sind nicht ausnahmslos Engel.

Im Übrigen gibt es auch noch einen Fall, in dem Mollaths damalige Frau ihn nachweislich falsch belastet hatte: 12 (!) Polizisten durchsuchten Mollaths Haus ergebnislos nach einer Pistole, weil Mollaths damalige Frau falsch behauptet hatte, er besitze eine.

Doch mit sachlicher Kritik an der Glaubwürdigkeit der damaligen Frau Mollath, am Attest und am Vorwurf der Körperverletzung überhaupt setzt Beate Lakotta sich absolut gar nicht auseinander, sie treibt es nicht anders als seinerzeit Richter Otto Brixner.

Auch mit den bekannten Lebensgewohnheiten des Gustl Mollath setzt Beate Lakotta sich gar nicht auseinander:

– Gustl Mollath war Jahrzehnte lang als friedliebend und nicht gewalttätig bekannt.

– Am 12. August 2001 soll er wie ein Verrückter gewürgt, geschlagen und gebissen haben.

– Seitdem wurden nie wieder Gewalttätigkeiten von ihm gemeldet, weder in den neun Monaten, in denen er anschließend noch gemeinsam mit seiner damaligen Frau in einer Wohnung lebte, noch in der Zeit danach, auch nicht in sieben Jahren Psychiatrie.

Was Beate Lakotta zum Punkt „Vorwurf von Körperverletzungen“ am 12. 08. 2001 bietet, ist billigster Schmierenartikel, der Gustl Mollath als gefährlichen Gewalttäter abstempelt. Aber dass Beate Lakotta ihr „Testat“ nachvollziehbar begründet hätte, kann man hinsichtlich des Vorwurfes von Körperverletzungen am 12. August 2001 definitiv nicht sagen: Sie umschifft alle tatsächlichen Kritikpunkte, klärt nicht auf, sondern schmiert Seife in die Augen der Leser.

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

Beate Merk, ich bin so gefährlich wie Gustl Mollath! / z.K.: Dr. med. Maria E. Fick, Prof. Dr. jur. Henning Ernst Müller,Heinz Westenrieder, Rechtsanwältin Heidrun Jakobs, Piraten Nürnberg, Piraten Bayern, Teleopolis

Für die Diagnose von Wahn und Gefährlichkeit spielte es im Falle Gustl Mollaths eine entscheidende Rolle, siehe:

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38055/1.html

dass er gesagt haben soll:

1. Die Terroranschläge des Osama Bin Laden seien berechtigt gewesen.

=> Ich denke jedenfalls, dass Terroranschläge gegen den US-Satanismus nicht zwingend unberechtigt sein müssen, mag die Taliban allerdings nicht.

2. „im Grundgesetz sei die Gewissensfreiheit verankert. Es gebe nur Gerechtigkeit oder Tod. Dies hier [Deutschland]sei ein Unrechtsstaat.“

=> Den Satz unterschreibe ich jederzeit.

3. Weiterhin soll Mollath Deutschland als Polizeistaat bezeichnet haben.

=> Das ist wahr, vor allem die Staatsschutzorgane haben die Lizenz für alles und nutzen sie auch aus. Sie zwingen bei Bedarf auch Richter auf den von ganz oben gewünschten Kurs.

4. Mollath soll gesagt haben, er trete jetzt aus dem Rechtsstaat aus.

Ich weiß nicht, wie er das meint – denn erstens gibt es in Deutschland keinen Rechtsstaat, zweitens gehörte Mollath als Normalbürger niemals zum Staat. Ich würde es anders formulieren: Mit diesem Verbrecherstaat habe ich nichts gemein.

So, Beate Merk, nun zeigen Sie, was Sie können! Nach Ihrer Überzeugung muss ich doch ein wahnhaft kranker, gemeingefährlicher Mensch sein! Worauf warten Sie? Setzen Sie sofort alle Hebel in Bewegung, los, los, los!

Dipl.-Kfm. Winfried Sobottka

Zum deutschen Verbrecherstaat:

https://apokalypse20xy.wordpress.com/2012/11/21/khk-thomas-hauck-die-schlinge-um-ihren-hals-zieht-sich-zu-z-k-polizei-hagen-lka-nrw-michaela-heyer-siegfried-wilhelmlka-hessenannika-joeres-roland-regolien-jakob-augstein-westfalenpost-wet/