Winfried Sobottka an U.A.: Man sollte nicht sterben,

bevor man Dostojewski gelesen hat!

Liebe Herzensschwestern und Herzensbrüder;

wenn wir Deutsche keinen Schiller hätten, dann müssten wir womöglich neidisch auf die Russen sein – wegen  Dostojewski. Die Fotos von ihm lassen erahnen, welch ein gewaltiges Hirn in seinem Kopfe steckte, und nicht umsonst wurde er zu einem der bekanntesten Schriftsteller des  Genres der gehobenen Gesellschaftskritik. Zeitgenössisch? Ja und nein. Natürlich wusste er nichts von Social Media, Genderismus, Klimaerwärmung und Plastikmüllflut, aber die grundsätzlichen Strukturen im Russland des 19. Jahrhunderts waren gar nicht so viel anders als heute bei uns.

Ich habe angefangen, Dostojewksi zu lesen, „Die Dämonen“ / „Die Besessenen“, und schon auf den ersten Seiten verulkt er das Pseudo-Bildungsbürgertum in so gelungener Weise, dass man wirklich Hunger bekommt – Hunger auf Romane von Dostojewski.

Sowohl Carl-Friedrich von weizsäcker als auch Albert Einstein und viele andere äußerten, dass es für sie etwas sehr Schlimmes sei, sich mit dummen Menschen (womit sie vermutlich systemkonform manipulierte Menschen meinten, denn nur die sind gegen Vernunft absolut immun)  zu unterhalten. Natürlich haben wir alle oft genau das Problem, weil die Gesellschaft eben verblödet, verblödeter, am verblödesten ist.

Und dann kann es eben helfen, Dostojewski zu lesen, oder eben auch Schiller, um zu spüren, dass man mit seiner vernunft nicht allein auf den Bahnen von Zeit und Raum ist.  Vielleicht gibt es einem ja den einen andern Tipp – für das eine oder das andere. auf jeden Fall tut es gut, Dostojewski zu lesen. Es kommt (längst nicht nur) in diesem Kontext auch die Frage auf, wie beschissen es um die Bildung eines Volks ausgesehen haben muss, dem man weismachen konnte, dass Russen „Untermenschen“ seien. Wir brauchen uns über den heutigen Drecksstaat BRD also nicht zu wundern, das deutsche Volk mag technisch viel geleistet haben, aber was den gesunden Menschenverstand für das tägliche Leben sowie die innere Haltung zu humanistische Werte angeht, kann man sich als Deutscher nur schämen.

Wir müssen es schaffen, die Welt von diesem Dreck-System zu befreien, das zu tun, was 1945 versäumt wurde. Knüpft die Kontakte, die geknüpft weredebn müssen, alle müssen vorbereiten, was sie vorbereiten können.-

Ich liebe Euch!

Moving on!

Euer

Winfried Sobottka, UNITED ANARCHISTS

 

PS.: Er meinte mit „Moving On“ etwas anderes, war aber ein Top-Gitarrist: Rory Gallagher. Als ein Journalist damals Jimi Hendrix fragte, wie man sich denn als bester Gitarrist der Welt fühle, sagte er: „I have no clue. Go and ask Rory Gallagher.“ – OK – Rory Gallagher hätte wohl gesagt:  „… Go and ask Jimi Hendrix.“ aber jedenfalls waren beide Spitzenklasse, hier nun Rory Gallagher :

 

Ein Gedanke zu „Winfried Sobottka an U.A.: Man sollte nicht sterben,

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